In Nakhon Ratchasima hält die Dürre an

Foto: The Nation
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NAKON RATCHASIMA: Die Bewässerungsbehörde bezeichnet die Versorgung der Bevölkerung in Korat mit Wasser als weiterhin kritisch. Die Kapazität in fünf Dämmen und 23 mittelgroßen Stauseen beläuft sich auf nur 30 Prozent, und 52 Dörfer in neun Bezirken haben zu wenig und kein Wasser.

Der Direktor des regionalen Bewässerungsbüros, Kitatisak Nookaew, sagte am Montag, der Staudamm Lam Takong enthalte 174 Millionen Kubikmeter Wasser oder 55,48 Prozent seines Fassungsvermögens, während der Stausee Lum Phra Ploeng nur 27 Millionen Kubikmeter oder 17,96 Prozent seines Fassungsvermögens aufweise. Im Stausee Upper Mun seien 44 Millionen Kubikmeter oder 31,88 Prozent seiner Kapazität, während 23 mittelgroße Stauseen 101 Millionen Kubikmeter Wasser oder etwa 30 Prozent ihrer Gesamtkapazität enthielten.

Laut einer Quelle des lokalen Büros für Katastrophenschutz leidet die Bevölkerung in 52 Dörfern in 21 Gemeinden massiv unter Wassermangel. 35 Dörfer in den Bezirken Sung Noen, Chalerm Phrakiat und Phra Thongkham wurden zu Dürrekatastrophengebieten erklärt. Indessen hat die Wetterbehörde den Beginn der Regenzeit für den Montag dieser Woche angekündigt mit 5 bis 10 Prozent weniger Niederschlägen als im Vorjahr.

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Siam Fan 21/05/2019 23:25
Ich verstehe den Zweck des Beitrags nicht!
In Korat hat es in diesem Jahr schon rd110l/qm geregnet und davon in den letzten drei Wochen etwa 50l. Das entspricht eigentlich den Vorjahren. Der meiste Regen kommt jedes Jahr ab Mai. Da sind doch genügend Reserven da!? Man sollte sich einfach mal anschauen, wo im Rahmen der Hochwassersofortmaßnahmen, all diese Irrigations Canals (ICs) gebaut wurden. Wer so das Land trocken legt, muß sich aber nicht über "Dürre" links und rechts wundern!
Joerg Obermeier 21/05/2019 23:18
Ich hatte mich auch schon darüber lustig gemacht, dass die angekündigte Regenzeit für gestern bis dato keinen Tropfen Regen gebracht hat. Aber letztendlich wurde lediglich festgestellt, dass sich die Großwetterlage und Windströme so verändert haben, dass erster Monsunregen ab Montag, lokal unterschiedlich wahrscheinlicher wird. Und simplifiziert hieß es dann einfach nur ab Montag Regenzeit. @ Herr Bütler, dass die Regenzonen dieses Jahr geografisch und zeitlich stark verschoben sein könnten liegt vermutlich daran, dass die Erde laut Inuit Ältesten gekippt ist, oder?
Hansruedi Bütler 21/05/2019 13:16
5 bis 10% weniger Niederschläge
wären nicht so prekär, aber es müsste Regen kommen. Den Beginn nach dem Kalender im Voraus festzusetzen, grenzt meines Erachtens an Wunschdenken. Die Regenzonen könnten dieses Jahr geografisch und zeitlich stark verschoben sein.
Ingo Kerp 21/05/2019 13:15
Wo ist denn der für Montag, 20.05. angekündigte Regen? Vor 2 Tagen hieß es noch, dann würde die Regensaison starten. Im nächsten Leben sollte man Wettervorhersager werden, man kann erzählen was man will, egal ob richtig oder nicht und bekommt noch ordentlich Geld dafür.
Thomas Thoenes 21/05/2019 13:14
Warum werden die Staussen
jetzt bei diesem Tiefstand nicht weiter ausgebaut und die Kapazitäten erhöht?