HIV-Reisebeschränkung ist diskriminierend

Foto: epa/Tannen Maury
Foto: epa/Tannen Maury

THAILAND: Die Vereinten Nationen haben sich dafür stark gemacht, dass sämtliche internationale Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit HIV-Erkrankungen abgeschafft werden.

Reisebeschränkungen, die auf einem HIV-Status basieren, seien diskriminierend und sorgten zudem dafür, dass Infizierte stigmatisiert würden. „Reisebeschränkungen auf der Basis eines HIV-Status verletzen die Menschenrechte und helfen nicht dabei, HIV-Übertragungen zu vermeiden“, erklärte die Chefin des Gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen für HIV und Aids (UNAIDS), Gunilla Carlsson. Laut UNAIDS und dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP gibt es derzeit in 48 Ländern und Regionen Beschränkungen auf Grundlage des HIV-Status. In der Liste finden sich demnach unter anderem Russ­land, Australien, Neuseeland, Bosnien-Herzegowina, Ägypten und die Ukraine. 

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