Hauptstadtumzug wieder Thema

Foto: epa/Mast Irham
Foto: epa/Mast Irham

JAKARTA: Präsident Joko Widodo hat einen alten Plan zur Bekämpfung der Megastaus und Überbevölkerung von Jakarta wiederbelebt: die indonesische Hauptstadt soll umziehen. Wohin, das ist aber ebenso unklar wie das Wann und was es nutzen soll.

Laut den Vereinten Nationen leben in Jakarta mehr als 10 Millionen Menschen plus weiteren 20 Millionen drumherum. Jakarta ist anfällig für Überschwemmungen und versinkt aufgrund der unregulierten Förderung des Grundwassers einerseits und des steigenden Meeresspiegels andererseits mit alarmierender Geschwindigkeit. Die Kosten des Baus einer neuen Hauptstadt und für den Umzug von Regierung und Verwaltung schätzt die Regierung auf „22 bis 33 Milliarden US-Dollar“. An den Megastaus werde ein Umzug der Hauptstadt nichts ändern, findet Anies Baswedan, Gouverneur von Jakarta. In Jakarta gebe es 141.000 Regierungsfahrzeuge, aber 17 Mil­lionen private Autos und LKWs.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
required fields
Siam Fan 16/05/2019 22:16
Einen Ingenieur zum Lachen zu bringen, ...
... ist eine große Ehre für mich. Sie sollten nur den Rest nicht traurig sterben lassen! :-))) Vielleicht können ja viele was daraus lernen. Ich ein großer Fan vom Brainstorming, nur Fehlersucherei mag ich nicht!
Joerg Obermeier 14/05/2019 15:31
@ Siam Fan, der war richtig gut. Selten so gelacht! :)
Siam Fan 13/05/2019 21:46
Wo ist das Problem?
Das Meiste können sie sich in TH abschauen! Dann noch "Grüne Welle", "gedehnte"Arbeits- und Schulzeiten, Auslagerung aller Ministerien mit kompletter Verwaltung, Unis, ... , Ringstraßen mit Verteilzentren (Material und Personen) und Verbot für Schwerlastverkehr im Innenbereich, Tiefseehäfen an den 5-6 Hauptinseln, Öko-Tourismus (inkl. Tauchen), an jeder Regenrinne eine Sickergrube, ....