Goldie gibt Street Art ein Zuhause

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Er war Musiker, Drum‘n‘Bass-DJ und -Produzent, gefeierter Graffiti-Künstler und hat in James-Bond-Filmen mitgespielt: Clifford Joseph Price, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Goldie.

Jetzt hat der vielseitige Brite in Bangkok eine Galerie für zeitgenössische und urbane Street Art aus der ganzen Welt eröffnet. Die „Aurum Gallery“ findet in einer historischen Lagerhalle auf dem Areal des hippen Kreativzentrums „Warehouse 30“ in der Charoen Krung Road Platz und befindet sich somit in bester Nachbarschaft mitten im aufstrebenden Bangkoker Künstlerviertel am Ufer des Chao-Phraya-Flusses.

Während die Ursprünge der Graffitikultur in den USA eng mit der parallel entstehenden Hip-Hop-Szene verbunden waren, so hat die Street-Art-Kultur Großbritanniens ihre Wurzeln im Drum‘n‘Bass – und Goldie gehört zu den einflussreichsten Architekten dieser goldenen Ära. In seiner mehr als 30-jährigen Schaffenszeit schloss Goldie die Lücke zwischen elektronischer Tanzmusik und Kunst. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich das Gesicht der britischen Straßenkultur im Laufe der Zeit veränderte – weg von den Drogen und hin zur Kunst. Für seine Verdienste wurde er von Prince Charles übrigens mit dem MBE-Orden ausgezeichnet.

In der Aurum Gallery werden auf 528 Quadratmetern Ausstellungsfläche Exponate von einigen der einflussreichsten Street-Art-Künstlern der Welt, darunter Vhils, Belin, Saturno, Ben Eine, Odeith, Bio und Crash, sowie von aufstrebenden lokalen und regionalen Talenten wie P7, Benzilla, Jecks und Wal Chirachaisakul präsentiert. Weitere Infos auf der Webseite der Aurum Gallery

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