Fluten waschen erneut den Strand aus

Erneut wurde ein großer Abschnitt des renovierten Strandes am Montag durch starke Regenfälle zerstört. Foto: The Thaiger/The Pattaya News
Erneut wurde ein großer Abschnitt des renovierten Strandes am Montag durch starke Regenfälle zerstört. Foto: The Thaiger/The Pattaya News

PATTAYA: Erneut hat Starkregen auf der Beach Road zu Überschwemmungen geführt, und erneut haben die Fluten Teile des aufgeschütteten Strandes ins Meer gespült.

Der sintflutartige Regen hielt am Montag lange Zeit an. Zahlreiche Häuser und Straßen standen unter Wasser, vor allem kleine Autos kamen bei dem Hochwasser nicht voran. An der Beach Road konnte die Kanalisation das Wasser nicht aufnehmen, es floss über die Strandpromenade und nahm an mehreren Stellen den Sand mit. Nach den Niederschlägen mieden Schwimmer das Meer, weil sie „eine nicht identifizierte weiße Substanz auf der Wasseroberfläche" sahen, berichten „The Pattaya News“. Der weiße Schaum war aus den Gullys der Kanalisation ausgetreten. Die Sandaufschüttung auf dem Strand von Nord- bis nach Südpattaya hat rund 400 Millionen Baht gekostet. Die Stadt wird weitere Gelder bereitstellen müssen, weil bei jedem Starkregen der Strand ausgewaschen wird.

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Rüdiger 17/10/2019 15:26
Die "Sand" Firma wird's freuen, das Stadtsäckl leidet. Auf ein Neues, bis zum Nächsten Mal.
Siam Fan 17/10/2019 15:18
Öffentliche Ausschreibung!
Scheinbar sind das ja "Holländer", die nach eigenen Ideen, ihre Erfahrungen in Holland in TH umsetzen!? Nur haben die dort gerademal 700l/qm Niederschlag und "man sieht am Morgen, wer einen mittags besuchen kommt", ... . TH und Pattaya hat ganz andere Verhältnisse. Bei "öffentlichen Ausschreibung mit Ideenwettbewerb" werden sich auch Bieter bewerben, die Ahnung von den Tropen haben. Wenn man aber eine "Ausschreibung" macht, die 1:1 auf diese "Holländer", die Grachten nicht von Khlongs unterscheiden können, zugeschnitten sind, wäre das in D und anderen Rechtsstaaten ein Dienstvergehen.
Ingo Kerp 17/10/2019 13:25
Wie lange kann sich Pattaya finanziell erlauben, diese unsinnige Aufschüttung immer und immer wieder vorzunehmen, ohne für entsprechende Moeglichkeiten zu sorgen, das das Regenwasser ungehindert ablaufen kann. Starkregen, Monsun etc. sind in TH doch keine Neuerscheinung.
THOMAS S 17/10/2019 13:12
Lächerlich
Die Story ist vergleichbar mit dem Flughafen in Schönefeld. Da wird Kohle ohne Ende verbraten. Und niemand ist dafür verantwortlich.
Thomas Thoenes 16/10/2019 21:02
Wie vorteilhaft für die Medien hier,
das man bei einigen Berichten nur das Datum erneuern muss um sie wieder und wieder zu veröffentlichen. 555