Explosion verzögert Löscharbeiten

Foto: epa/South Korea Coast Guard Handout
Foto: epa/South Korea Coast Guard Handout

PEKING (dpa) - Eine Explosion auf dem seit Tagen brennenden Öltanker «Sanchi» hat die Löscharbeiten an dem Schiff zeitweise zum Erliegen gebracht. Wie Chinas Transportministerium mitteilte, mussten sich die Rettungsschiffe am Mittwoch aus Sicherheitsgründen zurückziehen. Die Explosion ereignete sich demnach, nachdem Retter versucht hatten, den Brand mit Schaum zu löschen.

Die Unterbrechung ist ein weiterer Rückschlag für die Helfer, die zuvor schon von der stürmischen See bei der Suche nach vermissten Seeleuten behindert wurden. Bis Mittwoch war weiterhin erst ein toter Seemann gefunden. 31 weitere Seeleute, die an Bord des in Brand geratenen Öltankers gewesen waren, blieben weiter vermisst.

Nach der Kollision mit einem chinesischen Getreidefrachter am Samstag rund 300 Kilometer östlich von der Hafenstadt Shanghai treibt der iranische Tanker in Flammen und in Schieflage im Ostchinesischen Meer. Experten hatten gewarnt, das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff drohe zu explodieren und unterzugehen.

Zur Besatzung gehörten 30 Iraner und zwei Menschen aus Bangladesch. Mehr als ein Dutzend Schiffe sind im Unglücksgebiet im Einsatz. Auch die Reinigungsarbeiten dauerten an, da das Schiff leckgeschlagen war und Öl auf dem Meer treibt.

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