EU-Coronahilfe für Kenia, Bangladesch, Ecuador und El Salvador

Foto: epa/Daniel Irungu
Foto: epa/Daniel Irungu

BRÜSSEL: Die Europäische Union hilft Kenia in der Corona-Krise mit 20.000 Schutzmasken, 50.000 Testkits, Desinfektionsmitteln und Laborbedarf. Nach der Lieferung werde die slowakische Maschine EU-Bürger mitnehmen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in dem ostafrikanischen Land gestrandet seien, sagte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, am Dienstag in Brüssel.

Die Hilfe läuft über den EU-Katastrophenschutzmechanismus. Afrikanische Länder betonen immer wieder die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung von Versorgungsgütern im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

«Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, müssen wir gemeinsam handeln, weltweit», sagte Lenarcic. Über den Katastrophenmechanismus verschicke auch Frankreich diese Woche medizinische Hilfsgüter und Ausrüstung nach Bangladesch, Ecuador und El Salvador.

Während der andauernden Pandemie wurden über den EU-Katastrophenschutzmechanismus Hilfslieferungen in 24 Länder gesteuert, darunter auch in EU-Mitgliedstaaten wie Italien. Das ist vor allem ein Verteilmechanismus. Bedarfe und Hilfsgüter werden aus Brüssel heraus verwaltet und Sendungen koordiniert. Die EU-Kommission will in Zukunft auch eigene Reserven anlegen.

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