Elektrofähre bestand den Testlauf

Auf dem Khlong Saen Saeb sollen Diesel- durch Elektroboote ersetzt werden. Foto: The Thaiger
Auf dem Khlong Saen Saeb sollen Diesel- durch Elektroboote ersetzt werden. Foto: The Thaiger

BANGKOK: Die Marinebehörde hat den Testlauf eines neuen Elektrobootes auf dem Kanal Saen Saeb erfolgreich abgeschlossen. Der Test war Teil der Entwicklung eines Elektrobootes als Ersatz für die dieselangetriebenen, lauten und schmutzigen Kanal- und Flussfähren.

Laut Wittaya Yamuang, Generaldirektor der Marineabteilung, legte das umweltfreundliche Passagierboot auf dem Khlong Saen Saeb innerhalb von 20 Minuten die vier Kilometer von der Anlegestelle Phan Fah Lilat bis zum Pier Pratunam ohne Lärmbelästigung mit einer Geschwindigkeit von etwa 22 km/h zurück.

Bert Fabian, Programmbeauftragter in der Behörde für Luftqualität und Mobilität, sagte sobald die Betreiber ihre veralteten, umweltverschmutzenden Dieselboote durch Elektroboote ersetzten, böte das Khlong-Netz der Stadt eine saubere Alternative zu den überlasteten Straßen und würde sich auch deutlich auf die Luftverschmutzung in Bangkok auswirken. Der Verkehrssektor ist die größte Quelle der Luftverschmutzung in Bangkok. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass Fahrzeugabgase bis zu 52 Prozent der Verschmutzung verursachen.

Die Marinebehörde arbeitet mit der Kasetsart-Universität zusammen, um die 100-sitzige Passagierfähre mit elektrisch betriebenem Motor zu bauen. Das Testschiff entstand aus Aluminium und kann 60 Kilometer zwischen den Aufladungen zurücklegen. Jetzt werden weitere Tests durchgeführt, um die Lebensfähigkeit und Praktikabilität der neuen Boote zu beurteilen, bevor sie auf den Khlongs der Stadt eingeführt werden.

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Siam Fan 09/08/2020 10:41
Thomas Thoenes, Verdunstung
Ich weiss nicht, ob das so ins Gewicht faellt.
Haben Sie da Erfahrungswerte dazu?
Die Bhumibol-Talsperre (zB)hat eine Oberflaeche von 308qkm und 12.200mio qm Wasser. Wenn man da 20.000qm Solarplatten drauf macht (mit Zwischenraeumen, Reflektion, ...), wieviel wird da weniger verdunstet und wieviel laeuft im gleichen Zeitraum durch die Stromerzeugung ab?
Wuerden Sie sich denn als Betreiber an einer Ausschreibung beteiligen?
Thomas Thoenes 07/08/2020 12:52
@Siam Fan
Ja mit den Stauseen würde man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man erzeugt Strom der direkt in das ja vorhandene Stromnetz der Turbinen eingespeist werden kann und man reduziert die Wasserverdunstung erheblich. Hat also mehr und länger Wasser für die Trockenzeit. Mit meinen flexiblen Panels die nur 1,6 Kilo pro qm wiegen wäre die Umsetzung ein leichtes im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wie gesagt kein Interesse. P.S. mit Fahrzeugen meinte ich weniger Autos sondern Boote, Wohnmobile etc.
Harry Fischer 07/08/2020 12:37
Elektro Fähre bestand Testlauf
@Oliver Harms. Tja Herr Harms, da sind wir wieder bei dem Thema, das viele einfach keinen Humor besitzen, schade für sie. Und im übrigen interessiert das hier kaum jemanden, was Herr Meier glaubt oder nicht. Schönen Tag noch allen
Siam Fan 07/08/2020 11:02
@Thomas Thoenes: Ja aber, ...
Es sollte sich herumgesprochen haben, ich bin kein grosser Anhaenger von Solar (PV).
Beim Auto, wenn die Leistung nachlaesst, kann man das nur schwer auswechseln oder es hat viel Verluste durch Verwirbelungen.
Ich hatte vor ~8 Jahren ein E-Moped, da man das an jeder Steckdose laden konnte war das kein Problem, nur bei Fernstrecken(hin und zurueck >Batterieladung). Aber da setze ich mehr auf Bremsstrom. Gibt es schon (PKW BMW).
Das auf dem Stausee hatte ich selbst schon angeregt. Wurde aber von den "auf-Teufel-komm-raus-PV-Goutierer"- und Wasserkraft-"Gegnern" "abgelehnt"!
Vorteile:
-Die Fernleitung liegt schon
-Wenn es viel Sonnenenergie hat, dreht man Wasserkraft runter und spart Wasser
-Es koennen groessere Turbinen eingebaut werden.
Ausschreibung wie folgt:
Es wird nur die tatsaechlich vorhandene Kapazitaet bezahlt! Geht die in den Keller, gibt es weniger Geld oder der Private Betreiber wechselt aus und entsorgt den Sondermuell und wartet.
Mit der gleichen Menge Speicherwasser kann mehr Strom erzeugt werden.
Andere Modelle ueber die erzeugte Leistung, sind nur fuer den Privaten von Vorteil.
Mein Vorschlag haette fuer beide was! =win-win
Insgesamt koennte es Zukunft haben.
Mit den schwachen Teilen koennte man noch Wasser in Reisfeldern hochpumpen.
Thomas Thoenes 07/08/2020 05:52
@Ulm @Siam Fan
Ja wäre wünschenswert mit Solar panels auf dem Dach. Ich als Hersteller selbiger habe bereits mehrfach an entsprechender Stelle versucht dies für Elektrofahrzeuge aller Art und auch als flächendeckender Verdunstungsschutz für Stauseen zu bewerben. Man rennt aber leider zuhe Türen ein. Es besteht also kein wirkliches Interesse, es sei denn man finanziert selber vor was nicht machbar ist. Deshalb wird auch die Umsetzung dieser Boote bei den Prototypen enden. In der Hoffnung es steigen Großinvestoren ein.