Ermittler geben Pilot Schuld

​Ein Jahr nach Flugzeugbrand in Moskau

Beerdigung, der beim Absturz des Flugzeugs Tu-154 ums Leben gekommenen menschen. Archivfoto: epa/Yuri Kochetkov
Beerdigung, der beim Absturz des Flugzeugs Tu-154 ums Leben gekommenen menschen. Archivfoto: epa/Yuri Kochetkov

MOSKAU: Rund ein Jahr nach dem Flugzeugbrand in Moskau mit 41 Toten haben die Ermittler dem Piloten die Hauptschuld an dem Unfall gegeben. Der Mann habe sich bei der Landung nicht an die Vorschriften gehalten und so den Tod der Menschen verschuldet, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Mittwoch in Moskau mit. Die forensischen Untersuchungen und die Analyse des Flugzeugschreibers hätten eindeutig gezeigt, dass die Maschine des Typs Suchoi Superjet-100 bei der Landung keine technischen Probleme gehabt habe. Das hatte der Pilot zunächst behauptet.

Die Maschine der Fluggesellschaft Aeroflot war im Mai 2019 auf ihrem Weg nach Murmansk im Norden des Landes kurz nach dem Start zum Moskauer Flughafen Scheremetjewo zurückgekehrt. Beim Landeanflug prallte die Maschine mehrfach auf den Boden und ging in Flammen auf. Nur 37 Menschen konnten sich retten, darunter auch die Piloten.

Die Untersuchungsergebnisse seien nun der Generalstaatsanwaltschaft übergeben worden, hieß es.

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