Das bringt der Mittwoch

Das bringt der Mittwoch

Kanzlerin Merkel präsentiert Ratspräsidentschaft im EU-Parlament

BRÜSSEL: Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Mittwoch nach Brüssel, um dem Europaparlament das Programm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vorzustellen. Es ist ihre erste Auslandsreise seit Ausbruch der Corona-Krise. Vor den EU-Abgeordneten hält die CDU-Politikern am Nachmittag (14.15 Uhr) eine Rede und stellt sich der Debatte.


Kabinett beschließt erste deutsche Gleichstellungsstrategie

BERLIN: Das Bundeskabinett beschließt am Mittwoch (9.30 Uhr) in Berlin die erste Gleichstellungsstrategie zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in Deutschland. Im Anschluss will Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sie öffentlich vorstellen. Ziel der Strategie ist es, dass die Bundesregierung bei allen Gesetzen und Förderprogrammen die Gleichstellung von Frauen und Männern berücksichtigt - egal, welches Ministerium dafür verantwortlich ist.


Daimler-Aktionäre erwarten Plan für den Weg aus der Krise

STUTTGART: Erstmals seit seinem Amtsantritt muss Daimler-Chef Ola Källenius am Mittwoch (10.00 Uhr) den Aktionären des Autobauers Antworten auf ihre Fragen liefern. Die Hauptversammlung läuft wegen der Corona-Pandemie zwar später als geplant und auch nur online. Trotzdem dürften nicht wenige Anteilseigner erwarten, dass Källenius eine Strategie vorlegt, wie er den Konzern aus der mittlerweile zweifachen Krise führen will.


Commerzbank-Aufsichtsrat vor schwierigen Personalentscheidungen

FRANKFURT/MAIN: Der Aufsichtsrat der Commerzbank steht vor schwierigen Personalentscheidungen. Nachdem sowohl Vorstandschef Martin Zielke als auch der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Schmittmann ihren Rücktritt angekündigt haben, müssen gleich zwei Spitzenpositionen bei dem teilverstaatlichten Frankfurter MDax-Konzern neu besetzt werden - und das möglichst rasch, denn die Bank steckt mitten in einer Diskussion über eine Verschärfung des im Herbst eingeleiteten Sparkurses.


Hauptversammlung bei Alstom - EU-Entscheidung über Fusion rückt näher

SAINT-OUEN: Der französische Zughersteller Alstom hält am Mittwoch (14.00 Uhr) in Saint-Ouen-sur-Seine bei Paris seine Hauptversammlung ab. Coronabedingt findet diese hinter verschlossenen Türen statt, Aktionäre können via Internet abstimmen. Derzeit untersuchen EU-Wettbewerbshüter die geplante Übernahme der Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns durch Alstom.


Weizsäcker-Mordprozess: Plädoyers und Urteil werden erwartet

BERLIN: Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des Berliner Chefarztes Fritz von Weizsäcker soll am Mittwoch (9.30 Uhr) in seine Schlussphase gehen. Die Plädoyers und auch die Verkündung eines Urteils seien vorgesehen, gab das Landgericht bei der Verhandlung am Montag bekannt. Allerdings ist offen, ob die Verteidiger noch einen Antrag im Zusammenhang mit dem psychiatrischen Gutachten über den Angeklagten stellen werden.


Bundesgerichtshof verkündet Urteil zu Schönheitsreparaturen

KARLSRUHE: Wenn es ums Renovieren geht, geraten Mieter und Vermieter häufig in Streit - am Mittwoch (11.00 Uhr) klärt ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in einer wichtigen Frage die Fronten. So gut wie alle Mietverträge verpflichten die Mieter zu regelmäßigen Schönheitsreparaturen wie Tapezieren oder Streichen. Solche Klauseln sind nach einem Grundsatzurteil von 2015 allerdings unwirksam, wenn die Wohnung unrenoviert bezogen wurde. Das Problem: Bisher ist ungeklärt, ob stattdessen der Vermieter einspringen muss.


Requiem für Georg Ratzinger im Regensburger Dom

REGENSBURG: Im Regensburger Dom findet am Mittwoch (10.00 Uhr) ein Requiem für Domkapellmeister Georg Ratzinger statt. Zelebriert wird die Feier von Bischof Rudolf Voderholzer. Anschließend folgt die Beisetzung (12.30 Uhr) auf dem Unteren Katholischen Friedhof im Stiftungsgrab der Regensburger Domspatzen.


Prozess um Gewalttat in Rot am See - Gericht hört Psychiater

ELLWANGEN: Im Prozess um die Gewalttat in Rot am See (Baden-Württemberg) mit sechs Toten wird am Mittwoch (9.00 Uhr) das Gutachten eines Psychiaters erwartet. Laut Staatsanwaltschaft liegt bei dem 27 Jahre alten Angeklagten möglicherweise eine paranoide Schizophrenie vor.

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