Das bringt der Freitag

Das bringt der Freitag

EU berät über Sanktionen gegen Belarus und Türkei

BRÜSSEL: Die Außenminister der EU-Staaten beraten an diesem Freitagnachmittag in einer außerplanmäßigen Videokonferenz über mögliche Reaktionen auf die Entwicklungen in Belarus sowie im Erdgaskonflikt mit der Türkei. Mehrere EU-Staaten hatten zuletzt gefordert, mit einer Reaktivierung von Sanktionen gegen die belarussische Führung auf die umstrittene Präsidentenwahl am vergangenen Sonntag zu reagieren. Auch der Türkei drohen neue Strafmaßnahmen, weil sie trotz Warnungen der EU weiter Erdgaserkundungen in Teilen des Mittelmeers durchführt, die von Griechenland und Zypern beansprucht werden.


US-Außenminister Pompeo setzt Mitteleuropa-Reise in Österreich fort

WIEN: US-Außenminister Mike Pompeo setzt seine Mitteleuropa-Reise am Freitag in Österreich fort. In Wien soll es bei Gesprächen mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Sebastian Kurz und Außenminister Alexander Schallenberg um die «strategische Partnerschaft» zwischen den beiden Ländern gehen.


Curevac-Börsengang für Freitag in New York erwartet

NEW YORK: Der Börsengang des Tübinger Biotechunternehmens Curevac, das an einem Corona-Impfstoff forscht, wird am Freitagabend (MESZ) in New York erwartet. Aus dem online abrufbaren Terminkalender der in der US-Metropole ansässigen Technologiebörse Nasdaq ging am Donnerstag hervor, dass am 14. August erstmals Aktien des Unternehmens öffentlich zum Verkauf angeboten werden sollen.


Neue Proteste gegen das Steinkohlekraftwerk Datteln

DATTELN: Klimaaktivisten wollen am Freitag erneut gegen das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 protestieren. Aktionen sind nach Angaben der Veranstalter nicht nur am Kraftwerksgelände in Nordrhein-Westfalen geplant, sondern auch in mehreren europäischen Ländern - hauptsächlich vor finnischen Botschaften und Konsulaten. In Datteln sind am Nachmittag (15.00 Uhr) eine Mahnwache und eine Aktion auf dem Schifffahrtskanal vor dem Kraftwerk geplant.


Ex-Freundin und deren Kollegin getötet - Urteil erwartet

GÖTTINGEN: Er soll seine Ex-Freundin auf der Straße mit Benzin übergossen, angezündet und erstochen haben - und er soll ihre zu Hilfe eilende Arbeitskollegin getötet haben. Rund ein Jahr nach der Attacke in Göttingen erwartet einen 53 Jahre alten Angeklagten am Freitag (14.00 Uhr) das Urteil. Die Staatsanwaltschaft forderte, den Mann zu einer lebenslangen Haftstrafe zu verurteilen, eine besondere Schwere der Schuld festzustellen und ihn in Sicherungsverwahrung unterzubringen.


Ex-Mann getötet? Urteil gegen 84-Jährige in Konstanz erwartet

KONSTANZ: Im Mordprozess gegen eine 84 Jahre alte Frau in Konstanz könnte am Freitag das Urteil fallen. Der Verhandlungstag (10.00 Uhr) beginne zunächst mit den Plädoyers, anschließend solle es eine Entscheidung geben, sagte ein Sprecher des Landgerichts. Die Seniorin soll laut Anklage im vergangenen Januar zunächst mit einem Fleischerhammer aus Metall auf den Kopf des Opfers eingeschlagen haben. Als der 73-Jährige ihr den Hammer abnehmen und einen Notruf absetzen konnte, habe die Frau Benzin geholt, ihn damit übergossen und angezündet.


FC Bayern startet gegen FC Barcelona ins Champions-League-Turnier

LISSABON: Jetzt startet auch der FC Bayern München in das Finalturnier der Champions League in Lissabon. Das Team von Trainer Hansi Flick trifft am Freitag (21.00 Uhr) im Viertelfinale auf den FC Barcelona mit Weltfußballer Lionel Messi. Die Bayern fühlen sich nach einem kurzen Trainingslager an der Algarve bestens vorbereitet für den Einstieg in die Endrunde. Diese wird in Portugal wegen der Corona-Pandemie in Turnierform und ohne Zuschauer ausgetragen.

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