Covid-19: Französin hat das Krankenhaus verlassen

Foto: Thai Rath
Foto: Thai Rath

KOH SAMUI: Die 57-jährige Französin, die im vergangenen Monat auf Koh Samui positiv auf Covid-19 getestet wurde, nachdem sie eine Quarantäne in einem Hotel in Samut Prakan absolviert hatte, durfte jetzt das Krankenhaus verlassen.

Sie wurde negativ getestet und hat sich vollständig erholt. Die guten Wünsche einer großen Gruppe lokaler Beamter und medizinischen Personals des Krankenhauses Koh Samui begleiteten sie auf dem Weg nach Hause. Die Französin wird aber weiterhin 30 Tage lang in ihrer Unterkunft unter Quarantäne stehen.

Die Französin war letzten Monat mit ihrem Mann und ihrem Kind aus Limoges in Frankreich nach Thailand zurückgekehrt. Nachdem sie die alternative staatliche Quarantäne in Samut Prakan verlassen hatte, flog sie nach Samui und wurde am 21. Oktober positiv auf Covid-19 getestet. Laut Apidech Phromkhim von der Gesundheitsbehörde auf Koh Samui hat sich niemand auf der Insel mit dem Coronavirus infiziert. Alle, die mit der Frau Kontakt hatten, wurden negativ getestet.

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Ling 08/11/2020 18:22
@Thomas Wiegand
Man sollte nicht alles glauben was man liest. Virenfund am Fitnessgerät, Türgriffe, Hotelflur, Lift, Sitz der Toiletten, da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt. Mittlerweile sollte doch jeder wissen, wie man eine Covid Übertragung weitestgehend vermeiden kann. Oft Hände waschen, Mund-Nase-Abdeckung, Abstand halten. Und sowieso nicht immer alles , womit man auch andere Ansteckungen minimieren kann. Während der Quarantäne in einem ASQ-Hotel halte ich persönlich eine Ansteckung mit Covid für praktisch ausgeschlossen. Als Variante führen Sie zudem eine alte europäische und eine neue spanische an, was immer das sein soll, zumal Spanien in Europa ist. Haben Sie schon die Variante der dänischen Nerze berücksichtigt? Wenn schon, denn schon.
Thomas Wiegand 08/11/2020 04:51
versuchte Logik
Es wurde ja anfangs sogar in Kommentaren geschrieben, man sollte endlich Thai schreiben, aber auf dem Foto, das ich erst mal als authentisch ansehe, ist eher eine Europäerin zu erkennen und damit wohl dann auch Französin, wie immer gemeldet, wohl richtig. - An meiner Schule ist ein Deutscher Vater, der durch diese 2 Wochen Quarantäne gegangen ist, und von daher habe ich eben auch eine 2. Quelle zu dem Verhältnissen in so einem Hotel. Die Französin im Fitnessstudio, in BKK durfte man in den Pool (er ging aber aus mir verständlichen berechtigten Gründen nicht) und somit erscheint meine Version einer Quarantäne, also KEIN Kontakt direkt oder indirekt zu anderen Personen in und außer der Quarantäne nicht mehr real. Wie man ja wohl klar an dem Virenfund am Fitnessgerät erkannt haben sollte, klappt das mit der Hygiene nicht so, und es ist ja nicht der Pool an sich, sondern die Umstände im Umfeld. Zimmer verlassen, also Hotelflur, Lift oder Treppenflur (Druckknopf und Handlauf sowie Begegnungen), Türgriffe und eben von Umkleide, Sitz örtlichen Toiletten sehr viele weitere dann gemeinsam genutzte Gelegenheiten zur Virenverbreitung. - Und Tatsache ist doch: Die Quelle der Infektion der Frau im Bericht (Französin) ist nach wie vor Ungeklärt und scheint im Dunkeln zu bleiben. Man hat zwar die Variante als nicht gleich zu dem Fund auf dem Fitnessgerät erkannt, aber nicht weiter ausgeführt ob sie die alte europäische oder die neue spanische Variante hatte oder und woher die Gefundene ist.
Oliver Harms 07/11/2020 18:58
Na @Wiegand was wollten sie nun mitteilen?
Dem Foto nach eine Frau europäischer Abstammung.
Oder woran kann man an dieser weiblichen Person erkennen das sie aus Frankreich stammt?
Welcher deutsche Vater ist gemeint?
In diesem Artikel ist kein Vater erwähnt.
Gerhard 07/11/2020 18:58
Ich habe keine Ahnung,
wie die Quarantäne im Hotel oder einer staatlichen Einrichtung abläuft. Totale Isolation oder gemeinsames Essen im Speisesaal oder am Pool. Ohne totale Isolation ist es doch durchaus möglich, sich in der Quarantäne zu infizieren, zumal sich dort die halbe Welt aufhält. Dann kann es durchaus passieren, man zahlt die Quarantäne und danach noch einmal das Krankenhaus.
Jörg LOHKAMP 07/11/2020 18:55
@ Thomas Wiedegand
Hallo Herr Wiegand.

Ich möchte nur einmal freundlich nachfragen: Was soll der " Hinweis " bedeutend, daß - der andere Deutsch Vater, während der Quarantäne einen Hotel-Pool nutzen durfte ?

Ich persönlich würde NIEMANDEN diskriminieren weil er / oder sie / zeitweise Corvid-19 belastet ist.
MIT EINFACHEN Vorsichtsmaßnahmen ist eine Ansteckung anderer Personen - nahezu - ausgeschlossen.

Dazu gehört das Tragen von Mund+Nase Masken auch am Poolbereich, das Tragen von leichten Baumwollhandschuhen AUCH IM Wasser gerade bei Kontakt mit Haltestangen beim Ein + Aussteigen aus dem Pool + Kontakt mit den Liegen. Außerdem sollte der Kontakt mit anderen Personen - größtmöglich - gemieden werden ( Extra ausgewiesener Bereich - wäre vorteilhaft). Wenn das alles befolgt wird hätte ich KEINE Probleme mit Covid-19 Patienten den Poolbereich zu teilen.

Bekanntermaßen kann sich das Virus - im Wasser - nicht ausbreiten.

Das Beispiel mit den " Baumwollhandschuhen " habe erst vor wenigen Tagen gesehen, in einem ASIA - Restaurant in Deutschland, dort wird zu jedem Essen das Anziehen der Baumwollhandschuhe vorgeschrieben. Diese werden - vor jedem Essen - kostenlos gereicht.

Vielleicht kann sich Thailand daran ein Beispiel nehmen + die allgemeine Hysterie die bei weiten Teilen der thailändischen Bevölkerung herrscht ein wenig " zurückfahren ".