Coronavirus: Aktuelle Kurzmeldungen aus Deutschland

Ärzte gehen über einen Flur der neu eröffneten Intensivstation des Vivantes Humboldt-Klinikum im Stadtteil Reinickendorf. Foto: Kay Nietfeld/Dpa
Ärzte gehen über einen Flur der neu eröffneten Intensivstation des Vivantes Humboldt-Klinikum im Stadtteil Reinickendorf. Foto: Kay Nietfeld/Dpa

Mehr als 43.700 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 270 Tote 

BERLIN: In Deutschland sind bislang mehr als 43.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der 16 deutschen Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11.500 nachgewiesenen Fällen und 85 Toten sowie Bayern mit mehr als 8.800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 8.400 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 87,7 die meisten Infektionen.

Mehr als 270 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

Rund um den Globus ist bei mittlerweile mehr als 542.400 Menschen eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden, wie aus der aktuellen Liste der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität vom Freitag hervorgeht. Rund 24.300 Menschen starben demnach weltweit inzwischen nachweislich an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19. 176 Länder sind betroffen.


Rückholaktion für Touristen dauert mindestens noch zwei Wochen

BERLIN: Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern.

Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern. So lange werde man noch «sehr intensiv» mit der Organisation der Sonderflüge beschäftigt sein, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Frank Hartmann, der Deutschen Presse-Agentur. «Und dann werden Einzelfälle bleiben, die schwer zu lösen sind.»

Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte deswegen vergangene Woche angekündigt, zusammen mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Insgesamt geht es um etwa 200.000 Reisende, von denen bis Mitte der Woche schon mehr als 150.000 zurückgebracht wurden.

«Das ist eine gigantische Aufgabe», sagte Hartmann. Bisher wurden Hauptferienziele wie Ägypten, Marokko oder die Dominikanische Republik angeflogen. «Schwieriger wird es bei den Ländern, die nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern haben. Wir können nicht nur zehn Leute irgendwo abholen, sondern versuchen regional Gruppen zu bilden.» Zum Beispiel werden die Touristen von den pazifischen Inseln in Neuseeland zusammengezogen und dann ausgeflogen. «Je versprengter die Touristen in einzelnen Ländern sind, desto schwieriger wird das», sagte Hartmann.

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