Zwei Jahre Haft bei Verstoß gegen die Ausgangssperre

Ein Polizeibeamter an einem Kontrollpunkt in Bangkok zur Überprüfung von Personen, die trotz Ausgangssperre auf der Straße aufgegriffen werden. Foto: National News Bureau Of Thailand.
Ein Polizeibeamter an einem Kontrollpunkt in Bangkok zur Überprüfung von Personen, die trotz Ausgangssperre auf der Straße aufgegriffen werden. Foto: National News Bureau Of Thailand.

BANGKOK: Die Königlich-Thailändische Polizei warnt die Bevölkerung davor, der landesweiten nächtlichen Ausgangssperre zwischen 22.00 und 04.00 Uhr nicht Folge zu leisten. Verstöße werden mit maximal zwei Jahren Haft und/oder einer Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht geahndet.

Der Sprecher der Königlich Thailändischen Polizei, Pol. Generalleutnant Piya Uthayo, sagte in den Medien, dass 421 Kontrollpunkte im ganzen Land errichtet wurden und sich die dort stationierten Beamten darauf konzentrieren würden, dass die Auflagen der Notstandsverordnung eingehalten werden und das Reisen zwischen den Provinzen auf ein Minimum reduziert wird.

Gemäß Pol. Generalleutnant Piya Uthayo arbeite die Polizei mit dem Militär und den Verwaltungsbehörden zusammen, um ein schnelles Netzwerk von Beamten für Einsätze im ganzen Land zu schaffen, um Verstöße gegen die Notstandsvorschriften aufzudecken und zu verfolgen.

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Jürgen Franke 06/04/2020 21:45
Herr Volkmann, der Bundestag hat in einem
Handstreich die Grundrechte sehr eingeschränkt. Das Ergebnis erinnert sehr an die Ermächtigungsgesetze von 1933 erinnern. Was die Coronadiskusion betrifft, ist davon auszugehen, dass Deutschland dem Beispiel Österreichs folgt und die Beschränkungen lockert. Ich habe hier im Forum darauf hingewiesen, dass bereits 2012 im Parlament das Drehbuch für eine Pandemie vorlag, so daß die Regierung darauf vorbereitet sein mußte. In Schweden werden die Verstorbenen der Corona exakt zugeordnet.
Guenni Scharf 06/04/2020 21:44
Thailändisches Strafrecht
Kann mir jemand erklären was es heißt "2 Jahre Haft und/oderGeldstrafe von bis zu 40.000 Baht? 40.000 Baht sind ja nicht viel (z. Z. ca. 1,140 €). Die werden von vielen Thais doch in 2-4 Monaten verdient. Stattdessen aber bis zu 2 Jahre ins Gefängnis gehen zu müssen, ist dann schon heftig.Denn das bedeutet ein en Verdienstausfall von 240.000-480.000 Baht.einen Verdienstausfall von
Michael Meier 06/04/2020 21:37
@ JF
Hallo Jürgen , ich verstehe nicht warum du hinter allem böse Verschwörungen siehst . Warum soll jemand Interesse haben um die Menschheit zu verunsichern ? Es ist wie es ist und die ganze Welt kommt mit C19 nicht klar !
Hans-Dieter Volkmann 06/04/2020 19:20
Jürgen Franke 06.04.20 15:29
Werter Herr Franke, bezüglich der veröffentlichten Zahlen bin ich auch sehr skeptisch. Ob aber Chaos und Verunsicherung verbreitet werden soll erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich. In der heutigen Situation sollten wir eher fragen, ob unseren Mitmenschen gegenüber, unser soziales Verhalten die richtige Einstellung hat. Wenn man, wie in Deutschland geschehen, mit Transparenten in der Hand eine öffentliche Demonstration wegen der Einschränkung von Freiheitsrechten organisiert, dann beweist der Demo-Teilnehmer nur seinen ganz persönlichen Egoismus. Ihm ist eine vorübergehende Einschränkung der Persönlichkeitsrechte wichtiger als Gesundheit und Leben seines Mitmenschen. Verabscheuungswürdig nenne ich ein solches Verhalten. Ob man jetzt auch noch bei jedem unter Corona-Verdacht verstorbenen eine Obduktion vornehmen soll ist bestimmt nicht angebracht. Das Gesundheitswesen, egal ob in Deutschland, Thailand oder sonst wo, hat überall die Grenze der Belastbarkeit erreicht.
Jürgen Franke 06/04/2020 15:29
Lieber Michael, mit den Zahlen der Toten
wird die Öffentlichkeit mutwillig verunsichert, um weiter Chaos zu verbreiten. Und vor allem die Freiheitsrechte weiter zu beschneiden. Grundsätzlich kann nur nach einer Oduktion festgestellt werden, welche Ursachen zum Tode eines Menschen führten. Die Schweden veröffentlichen ihre Zahlen der Toten nur noch nach diesen Vorgaben. Vorerkrankungen wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes spielen immer eine Rolle und haben mit Corona nichts zu tun.