Bars melden 40 Prozent weniger Touristen

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

PATTAYA: Nach Angaben von Damrongkiat Pinitkarn, Sekretär des Verbandes der Unterhaltungs- und Tourismusindustrie in Pattaya, ist in der jetzigen Hauptsaison die Zahl der ausländischen Besucher in Bars, Pubs und Discos gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gesunken.

Eine Ursache sei die starke Baht-Währung. „Abends halten sich mehr Touristen in ihren Hotels auf, anstatt in Clubs oder Discos zu feiern“, sagte Damrongkiat „Sophon Cable TV“. Obwohl die Chinesen weiterhin im Touristenzentrum die meisten Besucher stellen, sieht der Sekretär ein Abwandern der Urlauber aus der Volksrepublik nach Vietnam – auch wegen der dortigen schwächeren Währung. Zudem würden chinesische Touristen kaum Bars besuchen und stattdessen lieber Villen für eigenen Partys mieten.

Positiv wird der steigende Zustrom von Indern vermerkt. Eine Klientel, die vom bizarren Nachtleben angezogen wird und in Entertainment-Betrieben reichlich Geld ausgibt. „Die Zeit der Europäer, die Bars in großer Zahl besuchen, ist vorbei", unterstreicht Damrongkiat.

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Norbert Kurt Leupi 18/12/2019 10:35
Armenhaus / Herr H.D.Volkmann
Apropo : Und was meinen Sie Herr Volkmann ,Verkäuferinnen / Verkäufer von 7/11 , Lotus ,BIG C ,Family Mart etc. die kommen mit Ueberzeit auf höchstens 12000 Bath ! Eine Bankangestellte mit Uni-Abschlusss kommt auf 25000-30000 Bath ! Und Ihre bemängelte Berufsausbildung im Isaan führt eben auf die Armut hin ! Ohne finanzielle Mittel kann sich eine Familie gar keine gute Ausbildung der Kinder leisten ! Alles steht und fällt mit Bildung ! In TH braucht man Geld um sich zu bilden ! Viele haben nicht mal das Geld für die Schuluniform ! (und die weissen Socken , die am Abend schwarz sind ! )
Hans-Dieter Volkmann 17/12/2019 15:45
Herr Leupi, apropo Armenhaus Isaan. Ich glaube jeder Farang der Th. schon länger kennt, weiß das sich der Isaan in den letzten Jahren sehr zum wirtschaftlichen Vorteil entwickelt hat. Eine Thailänderin die heute für 9000 Bath monatlich arbeitet macht das nur auf Grund von mangelhafter Schulbildung und dementsprechend ohne Berufsausbildung. Es geht auch anders. Meine thailändische Stieftochter wurde in Deutschland zur examierten Altenpflegerin ausgebildet. Schon vor mehr als zehn Jahren hat sie bei einem Aufenthalt in Th. von einem Schweizer ein Angebot erhalten. Für ein Anfangsgehalt von 20000 Bath monatlich in seinem Seniorenheim zu arbeiten. Sicherlich für den Inhaber des Hauses eine lukrative Mitarbeiterin, die qualitativ ausgebildet und obendrein perfekt Deutsch und Thai spricht. Sie hat abgelehnt. Fazit, alles eine Frage der Bildung.
Norbert Kurt Leupi 16/12/2019 23:52
Sind arm ? Herr Dieter Meier
Ich habe geschrieben ,dass Armut im Isaan herrscht, darum heisst es ja auch das " Armenhaus " ! Und wer will für 9000 Bath im Hotel , Zuckerrohr schneiden , in einer Fabrik in BKK oder als Serviererin 12 Std. am Tag arbeiten , wenn man in der GoGO - Bar gemütlich mit Aircon , West-Music ,Jubel und Trubel den Farangs dienen kann und bei "gutem Aussehen" 50000 oder mehr Bath verdienen kann ? "Thais arbeiten gerne , wenn Hände und Füsse ihre Ruhe , darum ziehen sie liegende Arbeiten vor und ich begrüsse das ! "
Norbert Schettler 16/12/2019 10:21
Service Girls, Herr Engel
Treffend geschrieben Ihr Kommentar. Nur werden die Behörden da in Bezug auf irgendwelche Visa Erleichterungen nicht mitspielen. Und viele der Mädels wollen gar nicht im armen Dorf mit Kindern und Familie leben, denn in Pattaya spielt die Musik. Und Money Transfer ist very easy. Trotz allem, es werden hier im Isan tatsächlich immer mehr von den, wie sagen Sie so schön?, alters-milden gesegneten Herren, die mit jungen Damen und noch jüngeren Kindern durch die Shopping Mals streifen. Etwas funny, beide Seiten sind aber anscheinend zufrieden, wen kümmern da die Bars in Pattaya?
Herbert S 15/12/2019 14:44
Ich hatte Thailand jedes Jahr mehrfach Besucht und bin bis zu 2 Monate pro Besuch verblieben! Diese mal wollte ich 5 1/2 Monate bleiben, am Stück! Nach 3 Wochen bin ich nach Kambotscha!
Ich denke , so werden es viele machen! Kambotscha, Vietnam, Laos, die Phillipinen..
Es gibt genug andere gute Ausweichmöglichkeiten!