Anschläge: Polizei tappt weiter im Dunkeln

Die Polizei hat einen Haftbefehl gegen Ahama Lengha aus Narathiwat ausgestellt. Foto: The Nation
Die Polizei hat einen Haftbefehl gegen Ahama Lengha aus Narathiwat ausgestellt. Foto: The Nation

THAILAND: Über 20 Menschen sollen an den 13 Bomben- und Brandanschlägen zum Muttertag beteiligt gewesen sein. Doch bisher hat die Polizei erst einen Haftbefehl erwirkt und noch immer keine mutmaßlichen Täter festgenommen. Das berichtet Khaosod.

Laut dem nationalen Polizeichef Chakthip Chaijinda sollen alle Attentäter Masken getragen und sich wie Touristen angezogen haben. Bei den Anschlägen in den südlichen Provinzen waren vier Thais getötet und über 40 Personen verletzt worden, darunter mindestens elf ausländische Urlauber.

Unklar sind weiterhin die Motive der Täter. Nach den Attentaten hatte die Polizeiführung Aufständische aus den von Gewalt beherrschten Provinzen im Süden des Landes als Täter ausgeschlossen. General Chakthip sagte am Montag, die Polizei ermittele in alle Richtungen: zu Gegnern des Referendums, zu Separatisten im Süden und zu Netzwerken, die im Land für Unruhe sorgen wollten. Der Haftbefehl wurde gegen Ahama Lengha aus Narathiwat ausgestellt. Die Ermittler schließen nicht aus, dass er sich bereits ins Ausland abgesetzt hat.

Inzwischen hat die Polizei in Surat Thani Fotos von vier Verdächtigen mit Atemmasken freigegeben und nach einem Bericht der „Bangkok Post“ für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 100.000 Baht ausgesetzt.

Weitere Informationen zu den Anschlägen finden Sie hier!

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