Anhebung der Müllabfuhrgebühr verschoben

Die Bevölkerung wird zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Müll aufgefordert. Foto: The Nation
Die Bevölkerung wird zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Müll aufgefordert. Foto: The Nation

BANGKOK: Der Stadtrat hat beschlossen, die Erhöhung der monatlichen Müllabfuhrgebühr von 20 auf 80 Baht aufzuschieben.

Ursprünglich sollte die neue Rate am 1. Oktober in Kraft treten, wurde aber nun auf den 1. Oktober 2021 verschoben. Die Einwohner Bangkoks, die bereits mit dem wirtschaftlichen Einbruch und den daraus resultierenden Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Einkommen und das tägliche Leben kämpfen, sollen nicht weiter belastet werden.

Die Stadtverwaltung fordert die Bürger auf, den von ihnen verursachten Abfall zu reduzieren, ihren Müll vor der Deponierung zu sortieren, umweltfreundliches Material zu verwenden oder Gegenstände wiederzuverwenden und den Müll in bestimmten Bereichen abzuladen, um die Umwelt sauber zu halten.

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Siam Fan 10.08.20 21:07
Trotz Nachbesserung, stellen sich mir.. .
.. sich immer noch die Nackenhaare hoch und ich bleibe bei den Kernaussagen meines Kommentares.
Alles muß in der Hand des Landes/der Kommunen bleiben.
Ergänzung: die einzurichtenden Gebührenhaushalte, sind lösgelöst von den Steuerhaushalten und können selbst Kredite aufnehmen, um vorfinanzieren zu können.
Der größte Kostenfaktor in TH, ist die Sickerwasserreinigung.
Da können mit einfachen Massnahmen Milliarden gespart werden.
Das Allerwichtigste, Industrie und Gewrbe müssen endlich kostendeckend veranlagt werden und es darf nur hausmüllähnlicher Abfall in die Hausmüll-Entsorgung.
Ein Beispiel:
Ein Privater kann mit seiner(!) Verbrennungsanlage die Verbrennung übernehmen (Ausschreibung), aber Eingangs-und Ausgangsverwiegung und Kontrolle muß in staatlicher Hand bleiben.
Soooo einfach. ;-)
Siam Fan 09.08.20 22:07
@H. Pattaya: KNR
Wo haben Sie denn diese Infos her?
Bis zu 600.000TB Einnahmen, bei 20Baht wären das 30.000.000 Haushalte mit durchschnittlich 2,3 Pers..
Bei 7mrd TB "Kostenfaktor", wären das 233 TB Gebühren und nicht 350!
In TH gibt es ein "Verfahren" nachdem der Staat Anlagen erstellt und dann.... "Betreibern" zur Verfügung stellt.
Dieses"Verfahren" habe ich nie verstanden, mich stellen sich da aber nicht nur die Nackenhaare hoch!
Alles im Zusammenhang mit Abfall, muß in staatlicher Hand bleiben.
Das schließt nicht aus, man bedient sich Privater bei der Sammlung, Verbrennung, ... (über Wettbewerb) .
Vor drei Jahren hätte man schon modellhaft die Verbrennung von Hausmüll (ohne Stromerzeugung) in drei Einzel-Regionen ausschreiben können. 2Jahre später, hätte man die Verbrennung th-weit ausschreiben.
Vor 3Jahren hätten alle dezentralen Gebührenhaushalte eröffnet werden können, bei gleichzeitige Verdopplung der Gebühren. Jedes Folgejahr +20TB.
Überschüsse können den Rücklagen zugeführt werden oder zur Beseitigung von Altlasten eingesetzt werden.
th-weit könnte also der Abfall schon durch die Verbrennung auf etwa 30% reduziert sein und die Gebühr würde bei 80TB liegen.
Es wären aber auch alle Gewerbe-und Industrieabfall erzeuger verursachungsgerecht veranlagt.
Für den Restabfall und getrennt davon, für den Sonderabfall, gäbe es kontrollierte Übergangslager.
Trinkwassetnutzungsrechte wären nur noch in staatlicher Hand!
Siam Fan 08.08.20 16:37
@M. Meier:Trinkgeld versteht sich von selbst
Eben nicht!
Die Reformregierung will unter Anderem die Korruption reduzieren.
In D ist alles verboten! Der P•rker-Kuli, der Karton-Weinflaschen zu Weihnachten, die (volle) Schnapsflasche an der Mülltonne, .... der Terminkalender, ... alles!
Ich mußte damals für Zehntausende DM, Kalender beschaffen, damit die Verwaltung nicht zusammengebrochen ist.
Natürlich zahlen Filialen von Supermarkeketten, die täglichb10 große Müllsäcke rausstellen, auch ein "kleines Trinkgeld", aber das ist nicht im Sinne der Sache und die Mülllader (zu 98% Wanderarbeiter), behalten überhaupt nichts davon (TiT)!
Hier ist es zB verboten, Beton, Erde, Bauschutt, ... in den Hausmüll zu geben. Es gibt außerhalb eine Aufbereitungsanlage, da kann man es hinbringen oder einen gebührenpflichtigen Container bestellen.
Stellt man es trotzdem mit einer (vollen) Flasche Lao xy raus, könnte das als Bestechung ausgelegt werden, die bei einem Farang zur Abschiebung führen könnte. ;-(
@alle: In einem Land, wo mehr Menschen an Luftverschmutzung, als an Corona versterben, sollten die, die die Verbrennung notwendig machen (da keine geregelte Abfuhr)zur Rechenschaft gezogen werden!
Auch das "selbst zur Deponiebringen" ist keine Lösung, weil es immer einige geben wird, wenn sie zB zu spät sind, die Abkürzung über den Straßengraben nehmen.
Ordnungsgemäße Entsorgung bedeutet Zukunft für Kinder. Umgekehrt kann man leider sehr viel Geld damit verdienen,. :-(((
Siam Fan 08.08.20 16:07
@Thomas Thoenes, Pflichtaufgabe
So isses! Ein Landesgesetz muß die Sammlung und Deponierung mit Eckpunkten vorgeben.
Die Kommunen können dann entscheiden, ob eine 120l-Tonne 2x die Woche oder eine 240l-Tonne oder andere Alternativen, geleert werden und die Gebühr dafür festlegen.
Die Tonnen müssen einen regen-, hunde-, rattensicheren Deckel haben.
Sinnvollerweise sollten die, die an der Straße stehen, einen "Einwurfaufsatz" haben, das spart Müllkörbe.
Die blauen Fässer ohne Deckel, mit Löchern unten drin, wo Regen-Gift-Mischung unten ablaufen kann und Ratten und Hunde einen Selbstbedienungsladen haben, sollten schnellstens verschwinden!
Deponien müssen mindestens, eine Gasfassung und -Verwertung und eine Sickerwasserabdichtung nach unten und eine -Reinigung, vor Ableitung in die Kläranlage haben. In D darf nur noch "innertes" Material deponiert werden.
In TH werden fast ausschließlich nur "2nd-bis X-hand" Müllfahrzeuge eingesetzt. Da gehören auch automatische Hebevorrichtungen für die Mülltonnen (240l=<90kg) dazu.
Die kann man aber nicht mit der "Vorschlaghammer-Hauruck-Methode" warten, dafür braucht es qualifizierte Mechaniker und Ersatzteile.
All das kostet viel Geld und ich denke, mittel-und langfristig werden 80TB mtl nicht ausreichen.
Macht man das nicht, wird "bald" 1l-Trinkwasser 80Baht kosten und da haben sich weltweit geschäftstüchtige Spekulanten, für eine Annanas & ein Ei, schon die Rechte an den wenigen verbleibenden, sauberen Quellen angeeignet!
Thomas Thoenes 08.08.20 05:37
@Ulm
Dito. Bei uns hat sich die Dorfgemeinschaft auch entschieden wir brauchen keine Müllabfuhr. Jetzt sammel und sortier ich wegen lächerlichen 20 TB meinen Müll in "brennbar hinterm Haus" und "Auto voll packen zur nahegelegenen Deponie bringen". Müllabfuhr Gebühren sollten grundsätzlich zur Pflichtabgabe gemacht werden. JEDES Haus oder besser jeder Landbesitzer muss zahlen. Dann macht's auch weniger Sinn den Müll wild in der Landschaft zu entsorgen.