Zweifel an Aussage zum „Rentnervisum“

Eine Zuschrift zum Artikel Für Deutschsprachige ändert sich erstmal nichts:

Dass eine Umwandlung eines 90-Tage-Visums ca. zwei Wochen vor Ablauf in ein „Retirement-Visa“ umwandelbar ist, wage ich anhand der nachzuweisenden Flugbuchungen zu bezweifeln. Betreffend des 10-Jahresvisums (2 x 5) sei angemerkt, dass dieses in Österreich nicht erhältlich ist. Last but not least: die thailändische Botschaft in Wien hält auf ihrer Webseite bei den für ein Jahresvisum beizubringenden Unterlagen fest, dass ein von einem praktischen Arzt erstelltes Gesundheitszeugnis vom Außenministerium beglaubigt werden muss. Das ist nur die halbe Wahrheit, weil als erster Schritt die Beglaubigung durch das Gesundheitsministerium zu erfolgen hat und danach erst die Überbeglaubigung durch das Außenministerium.

Wolfgang Tegel

Anm. d. Red.: Sehr geehrter Herr Tegel, vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Inte­resse an unserem Magazin DER FARANG. Wie bei allen Visa-Fragen kann Ihnen auch hier nur die thailändische Immigration eine verbindliche Antwort auf thailändische Visa-Vorschriften geben.


Die im Magazin veröffentlichten Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. DER FARANG behält sich darüber hinaus Sinn wahrende Kürzungen vor. Es werden nur Leserbriefe mit Namensnennung veröffentlicht!

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Joerg Obermeier 05.04.19 21:31
@ Herr Tegel was die ärztliche Bescheinigung für das Non Immigrant O-A angeht, hat es auch keine Diskussion gegeben. Was Ihre Zweifel an der (Retirement-)Verlängerung der Non Immigrant O in Thailand angeht, wurden die gemachten, positiven Erfahrungen von mir und anderen schon beschrieben. Richtig liegen Sie im übrigen auch, dass das Ganze NOCH nichts mit einer Krankenversicherung, welcher auch immer zu tun hat.
Wolf Tegel 04.04.19 00:05
Nachtrag zum Thema Rentnervisum
Ich darf mich präzisierend wiederholen. Die thailändische Botschaft in Wien verlangt u.a. eine Gesundheitsbestätigung für den Erhalt eines Non - Immigrant Visum O-A. Von nachfolgenden Jahresvisumverlängerungen in Thailand habe ich nicht geschrieben. Der Arzt muss bestätigen, dass der Visum-Antragsteller folgende Krankheiten/ Symptome nicht aufweist: Tuberkulose, Elephantiasis, Lepra, Syphilis im Tertiärstadium und Drogenabhängigkeit. Dieses Papier muss vom Gesundheitsministerium und anschließend vom Außenministerium bestätigt/ beglaubigt werden. Das ist ein Faktum und jede weitere Diskussion warum oder weshalb erübrigt sich. Schon gar nicht kann diesen Notwendigkeiten ein Zwang zu einer Auslandskrankenversicherung gegenüber gestellt werden, sind das doch zwei unterschiedliche Themata. Liegt keine Versicherung vor, dann muss eben in Cash bezahlt werden. Dass es auf Grund unbezahlt gebliebener Spitalsrechnungen Überlegungen gibt, eine derartige Versicherung verpflichtend einzuführen, ist eine andere Geschichte.
Norbert Schettler 02.04.19 19:44
zweifel an rentnervisum
@ Lothar Sanders @ Michael Meier Habe 2x ein Gesundheitszeugnis gebraucht: Erstens fuer die thail. Botschaft in DE bei meiner Ausreise vor vielen Jahren, zweitens beim Ausstellen meiner beiden Fuehrerscheine, ebenfals vor langer Zeit. Seitdem nie wieder, weder fuer Visum- noch Fuehrerscheinverlaengerung. Sieht so aus als ob das ganz unterschiedlich gehandhabt wird, je nachdem in welchem Bezirk man wohnt.
Michael Meier 02.04.19 11:03
@ Lothar Sander
Wir müssen bei der jährlichen verlängerung immer das Papier vom Khs abgeben . Blutdruck messen, wiegen , 60 Baht und das war´s .
Jürgen Franke 02.04.19 02:17
Es ist nicht ganz nachvollziehbar,
aus welchem Grund überhaupt ein Gesundheitszeugnis für ein Visum verlangt wurde. Der Nachweis einer Auslands-Krankenversicherung wäre wichtiger gewesen