Zwei Affen getürmt - Aufregung in niedersächsischer Kleinstadt

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

FRIESOYTHE: Zwei Affen sind am Sonntagabend aus dem Gehege eines Tierparks in der niedersächsischen Kleinstadt Friesoythe (Kreis Cloppenburg) entkommen - und haben für Aufregung gesorgt. Die Flucht sei wohl möglich gewesen, weil vermutlich der Stromzaun des Tier- und Freizeitparks Thüle (Kreis Cloppenburg) nicht funktioniert habe, sagte ein Sprecher der Polizei auf dpa-Nachfrage. Die Polizei sei per Notruf von einem Augenzeugen informiert worden, er habe einen rund einen Meter großen Affen auf der Straße gesehen. Die Beamten hätten schließlich sogar zwei Affen vorgefunden, die auf einem Hausdach und mehreren Bäumen herumturnten.

Die Polizei stand nun aber vor einem nur schwer zu lösendem Problem: Wie die Tiere schnappen? Denn: Ein Einfangen der Affen per Schuss aus einem Betäubungsgewehr sei nicht möglich gewesen. Der zweite Affe wäre geflüchtet und nicht mehr einzufangen gewesen. Daher sei auf diese Maßnahme verzichtet worden. Vielmehr wurde zunächst die umliegende Gegend für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt, um Menschen nicht zu gefährden. Die Lösung sei dann aber doch relativ einfach gewesen: «Nachdem sich keine Menschen mehr im Umfeld der Affen befanden, trieb der Hunger sie wieder zurück in ihr Gehege», teilte die Polizei mit. Nach zwei Stunden konnte dann für den Straßenverkehr wieder Entwarnung gegeben werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.