Konflikt zwischen Königstreuen und Gegnern

Foto: The Nation
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BANGKOK: Am Samstag sah sich das Personal der BTS-Station Siam im Stadtteil Pathum Wan in Bangkok gezwungen, die Ausgänge 3 und 4 aus Sicherheitsgründen zu schließen, als es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der Monarchie kam. Die betroffenen Ausgänge verbinden den Bahnhof mit beliebten Einkaufszentren in der Gegend.

Berichten zufolge wurde der Aufruhr von Mitgliedern der Anti-Monarchie-Gruppe Thaluwang und der pro-monarchischen Gruppe People's Centre to Protect the Monarchy verursacht.

Die monarchiefeindliche Gruppe hatte sich am Samstagmorgen auf dem Verbindungsgang zwischen dem Bahnhof und dem Einkaufszentrum Siam Paragon versammelt, um die Aktion der Aktivistin Tantawan „Tawan“ Tuatulanon zu unterstützen. Die Aktivistin hatte angeblich am 4. Februar 2024 auf der Makkasan-Schnellstraße gehupt und versucht, sich in den Konvoi Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn einzureihen, was in den sozialen Medien Thailands Empörung auslöste.

Die Kundgebung stieß auf den Widerstand der pro-monarchischen Gruppe People's Centre to Protect the Monarchy, und die Auseinandersetzung eskalierte von einer verbalen zu einer physischen Konfrontation. Die Pro-Monarchie-Gruppe versuchte, Thaluwang-Mitglieder aus dem BTS-Verbindungsgang zu vertreiben. Die BTS-Station Siam ist eine der meistfrequentierten in der Stadt.

Polizeibeamte des Bahnhofs Pathum Wan intervenierten, um die Auseinandersetzung zu beenden, die nach Zeugenaussagen etwa 20 Minuten dauerte.

Gegen 13.00 Uhr versammelten sich Tantawan und Demonstranten der Anti-Monarchie vor der Pathum Wan-Polizeistation, um Anzeige wegen Körperverletzung gegen Mitglieder der pro-monarchischen Gruppe zu erstatten. Die Polizei erlaubte der Gruppe den Zugang zur Station und errichtete einen Stahlzaun am Eingang, um weitere Konfrontationen zu verhindern.

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