Softgetränke bleiben vorerst im Preis gleich

Foto: The Nation
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BANGKOK: Die Steuererhöhung auf zuckerhaltige Getränke ist um weitere sechs Monate verschoben worden. Dadurch sollen die Verbraucher entlastet und den Herstellern mehr Zeit gegeben werden, ihre Rezepturen anzupassen.

Finanzminister Arkhom Termpittayapaisith sagte am Dienstag, das Kabinett habe beschlossen, die dritte Phase bis zum 31. März 2023 aufzuschieben.

Thailand hat 2017 damit begonnen, hohe Steuern auf Getränke zu erheben, die mehr als 6 Gramm Zucker pro 100 Milliliter enthalten. Der Plan sah vor, die Steuer in zweijährigen Phasen langsam anzuheben, um die Konsumenten schrittweise vom Zucker zu entwöhnen und den Herstellern Zeit zu geben, ihre Rezepturen anzupassen.

Die erste Phase begann bereits am 16. September 2017. In der nun dritten Phase wäre die Steuer für Getränke mit 6-8 g Zucker pro 100 ml um 0,3 Baht pro Liter, 8-10 g Zucker um 1 Baht pro Liter, 10-14 g um 3 Baht pro Liter und über 14 g um 5 Baht pro Liter erhöht worden.

Die Erhöhung der Steuer auf gesüßte Getränke wurde vom Gesundheitsministerium und der Verbrauchssteuerabteilung vorgeschlagen und stützt sich auf die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, dass eine Verringerung des Konsums ungesunder Lebensmittel das Risiko nicht übertragbarer Krankheiten deutlich verringern würde.

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Tom Tom 21.09.22 15:10
Zuckerfrei
Zeigt sich deutlich in den vermehrt ZUCKERFREI angebotenen Produkten. Als Diabetiker sehr zu begrüßen.
Florian Firefighter 21.09.22 14:50
Zucker
Nicht nur die Zuckerindustrie sollte man mit höheren Steuern belegen, sondern auch die Verkäufer vor den Schulen verbieten. Schauen wir uns die adipösen Kinder an die von ihren Eltern zu den Ständen geführt werden. Die dicken Kinder werden dazu erzogen sich falsch zu ernähren. (Siehe Eltern) Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Dieter Kowalski 21.09.22 09:30
@ Herr Seefeldt
Ich kann ihnen nur vollinhaltlich zustimmen - außer Bier+Soda finde ich auch kaum trinkbares hier.
Die zuckerfreie Limo von Schweppes finde ich ganz gut.
Die Softdrink-Hersteller würde ich per Gesetz dazu zwingen, weniger Zucker zu verwenden, und nicht die Steuer erhöhen. Soda in 1,5l Flaschen ist auch schon lange überfällig, aber scheinbar gibt es keinen Bedarf dafür.
Norbert Schettler 21.09.22 07:00
Selber mixen
Genau, das mache ich auch. Aber warum noch mehr Plastik?? Ich kaufe alles was es gibt in Glasflaschen, Wasser, Soda, Cola. Natürlich als Kasten, mit Pfand.
Egon Seefeldt 21.09.22 00:30
Höhere Steuern sollten nur die Hersteller bezahlen. Die stellen solch gesüsste Getränke her. Ich persönlich suche ständig Getränke zum akzeptablen Preis. Fazit: ausser Wasser scheint es keine zu geben.
Also muss der Verbraucher wieder zahlen. Warum? Gleiche Rezeptur mit weniger Zucker kostet weniger.

Ausserdem wäre es gut, ein Getränk zu bekommen, welches den Durst löscht. Z.B. Schorle. Damit ist dann aber kein Gewinn zu machen (weil kein Durst mehr). Alkoholfreies Bier gibt es auch nur zu einem hohen Preis und muss zudem gesucht werden. Sodawasser (Seltawasser) gibt es auch nur in schweren Glasflaschen. Warum nicht in Plastik, wie Cola.
Dabei wäre Pfand gut, damit die Dinger mehrmals benutzt werden. Alles nicht so einfach.
Also selber weiter mixen und schwere Glasflaschen tragen.