Obst wird zu Billigpreisen verkauft

Zu viele Mangos

Archivbild: epa/Francis R. Malasig
Archivbild: epa/Francis R. Malasig

MANILA (dpa) - Ein Kilo Mangos für 35 europäische Cent: In der philippinischen Hauptstadt werden die süßen Tropenfrüchte derzeit zu Billigpreisen verkauft.

Das Landwirtschaftsministerium des südostasiatischen Inselstaats hat ein Programm ins Leben gerufen, mit dem eine Überproduktion von zwei Millionen Mangos verkauft werden soll, bevor das Obst verfault. In Manila gibt es seit Montag eine Vielzahl von neuen Straßenverkaufsständen, wo Mangos unter die Leute gebracht werden. Die Preise reichen - je nach Qualität - von 35 bis 85 Euro-Cent pro Kilo.

Vermutet wird, dass die überdurchschnittlich gute Ernte mit dem Klimawandel zusammenhängt. Landwirtschaftsminister Manny Pinol machte das Wetterphänomen El Nino für die frühe Blüte und die hohe Produktion verantwortlich. Das Programm «Metro Mango» soll den Bauern nun helfen. Zudem soll ein Teil der Überproduktion auch im Ausland verkauft werden, in Ländern wie Japan, Südkorea, Dubai und Russland.

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Siam Fan 11.06.19 21:41
Klimawandel?!
Welcher "Klimawandel"? Den gübt es hier nicht!