Yogaübungen vor dem Tempel mit dem Smaragd-Buddha

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: Eine mexikanische Yogalehrerin aus Kanada wird wegen Fotos, die sie auf Instagram veröffentlicht hat, heftig kritisiert. Sie zeigen sie bei Yoga-Übungen an heiligen Orten, unter anderem vor dem Tempel mit dem Smaragd-Buddha.

Auf Instagram erschienen Fotos von der Yogalehrerin vor dem Prasat Pra Thepbidorn oder Royal Pantheon in Bangkok, dem Tempel Rong Sue Ten oder dem Blauen Tempel in der nördlichen Provinz Chiang Rai sowie im Historischen Park Sukhothai. Einige Thailänder haben die Behörden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um zu untersuchen, wie sie an solch heiligen Orten Übungen zeigen konnte. Ausländische Instagram-Nutzer lobten hingegen die Fotos als umwerfend und großartig. Nach Angaben der „Nation“ löschte die Frau später Fotos im Internet. Sie beschrieb sich als Tanzkünstlerin und Pilates-Lehrerin und dass ihre Reiseleiterin ihr das Fotografieren an diesen Orten erleichtert habe.

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Dr. Ulm 02.06.19 23:16
Glaube ist überbewertet und sollte weltweit verboten werden!!!
Thomas Schiffer 02.06.19 02:33
Viel Spaß dabei, das mal in einer Moschee zu machen. Das man die Kulturen und den Glauben anderer Menschen in deren Heimat missachtet , ist schon eine Frechheit.
aurel aurelis 01.06.19 15:28
Landessitten
In allen Ländern gibt es von Ausländern nicht nachvollziehbare Sitten.
Ingo Kerp 01.06.19 14:13
Das Bild liegt, was die Beurteilung anbelangt, natürlich im Auge des Betrachters. Sicher ist, das die Thais in dieser Beziehung ihre eigenen Ansichten und Kulturauslegungen haben, die nicht unbedingt von einem Farang nachvollziehbar sind.