Wirtschaft fordert zügiges Impfen

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Wirtschaftsanalysten prognostizieren, dass die thailändische Wirtschaft noch dieses Jahr um drei bis vier Prozent wachsen könnte, wenn die Regierung eine Impfquote von 70 Prozent der Bevölkerung erreichen würde, weshalb sie die Wirtschaft zur finanziellen Unterstützung dieses Vorhabens aufrufen.

Um 70 Prozent der Bevölkerung bzw. 50 Millionen Menschen zu impfen, werden laut dem Präsidenten der thailändischen Handelskammer Sanun Angubonkul 100 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs benötigt. In diesem Zusammenhang verwies er auf einer Pressekonferenz auf die hohe Abhängigkeit der thailändischen Wirtschaft vom Tourismus und verdeutlichte, dass eine baldige Öffnung des Landes für internationale Besucher zwingend notwendig sei, um die am Boden liegende Branche zu retten. Je eher der Impfprozess durchgeführt würde, desto schneller könne die Wirtschaft zum Wachstum zurückkehren, betonte der Handelskammerpräsident, weshalb der Privatsektor zur Übernahme der Impfkosten für seine Mitarbeiter bereit sei. Zudem könnten Unternehmen den Staat bei der Suche nach geeigneten Standorten für Impfzentren unterstützen, sowie auch Personal und relevante Technologie bereitstellen. Die Handelskammer schätzt, dass die Wirtschaft drei bis vier Prozent Wachstum ab dem dritten und vierten Quartal dieses Jahres erzielen könnte, wenn eine Impfquote von 70 Prozent erreicht würde. 

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Guenni Scharf 12.05.21 12:10
Thorsten Haase: Pharmazeutische Zeitung
Artikel in der "Pharmazeutischen Zeitung" belegen, dass mRNA-Impfstoffe nicht die DNA im Zellkern verändern können.
Michael Meier 11.05.21 05:30
In diesem Forum versteht
nur H.Haselhofer etwas von diesem Thema, aber Corona macht uns alle zu Virologen und Pandemieologen. Genau wie beim Fussball.....wir sind alle Bundestrainer .Man schnappt überall etwas auf , biegt sich eine Meinung zurecht , fachsimpelt und diskutiert heißblütig über ein Thema wofür man mind. 10 Semester studieren müßte um davon Ahnung zu haben.
Thorsten Haase 11.05.21 04:30
Experten
@Guenni Scharf
Eine tödliche Pandemie wo man mit der Krankheit älter wird als ohne ? Erklär mir das mal.
Hast Du Belege für deine Behauptungen oder ist es die Auskunft der Pharmakonzerne die Du hier von dir gibst ? Es gibt keine Studie die belegt das nichts in den Zellkern geht. Wenn Du eine hast sag hier wie die heißt....
@Frank Matthias
Mir scheint das sie nicht studiert haben. Polemik ist bei solch einen Thema nicht angebracht.
Frank Matthias 10.05.21 18:40
Fatal
fatal die Absonderungen eines Herrn Haase.
Mit so einer gequirlten Ka... wird man noch immer konfrontiert.
"Experte"
Wo haben Sie studiert?
Guenni Scharf 10.05.21 15:30
Thorsten Haase: Keine Ahnung!
Immerhin gab's ja schon mal die Verkürzung der Quarantäne auf 7 oder 10 Tage.
Niemand behauptet, dass Covid-19 die tödlichste Seuche ist. Aber eine tödliche Pandemie ist es schon!
Und was heißt "70 % gentechnisch zu verändern"? Die Corona-Impfstoffe beruhen zwar auf Gentechnik. Aber sie können die Gene (die DNA) der Geimpften nicht verändern, weil sie nicht in die Zellkern, sondern nur ins Zellplasma gelangen. Da mach dich mal schlau, du "Experte"!
Thorsten Haase 10.05.21 15:10
Die Forderung ist ein Witz
Die Forderung ist ein Witz. Wer Touristen 14 Tage in Quarantäne (freiwiller Knast) schickt muss sich nicht wundern wenn keiner kommt. Wer glaubt das Covid die tötlichste aller Seuchen ist soll Ackerbau betreiben. Allen anderen sollte man seine Freiheiten wieder geben. Und alleine die Forderung 70% gentechnisch zu verändern. Da fehlen mir die Worte. Jeder sollte frei und ohne Zwang entscheiden ob er die Spritze will. Ideal wäre noch wenn man die Risiken benennt und nicht immer die selbe leier von erlösenden Impfstoff kommt.
Ingo Kerp 10.05.21 13:10
Die Forderung ist berechtigt, alleine, es fehlt an Vakzinen.