Wilde Hunde zerfleischen siebenjähriges Kind

Polizei und weiteren Helfern gelang es, die aggressiven Hunde einzufangen und abzutransportieren. Foto: The Thaiger
Polizei und weiteren Helfern gelang es, die aggressiven Hunde einzufangen und abzutransportieren. Foto: The Thaiger

PHUKET: Ein kleiner Junge wurde am Sonntag schwer verletzt, als ihn am Morgen eine Gruppe herrenloser Hunde attackierte.

Der Siebenjährige war auf dem Weg zur Sarasin-Brücke, die Phuket mit dem thailändischen Festland verbindet. Am Strand davor gingen vier Straßenhunde auf ihn los und fügten ihm rund einhundert Bisswunden am ganzen Körper zu. Er wurde in das Krankenhaus Vachira Phuket überführt und drei Teams von Ärzten kämpften um sein Leben, bis sich sein Zustand stabilisiert hatte. Der Junge verlor ein Ohr, das ihm die Hunde abgebissen haben. Anwohner, die den Vorfall beobachtet hatten, verjagten die Hunde und riefen die Polizei. Die aggressiven Tiere wurden mit Betäubungspfeilen unschädlich gemacht und dem Phang-Nga-Tierheim übergeben. Der Vorfall um das lebensgefährlich verletzte Kind entfachte wieder die Diskussion um die unzähligen thailändischen Straßenhunde. Kurz davor war es in Phuket auch noch zu mehreren Fällen von Tollwut gekommen. Einerseits wünscht sich die Bevölkerung mehr Sicherheit, vor allem nachts, wenn die Straßen von wilden Hunden kontrolliert werden. Andererseits füttern viele Anwohner die Tiere heran, die sich unkontrolliert vermehren, Krankheiten verbreiten und Menschen angreifen.

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mar rio 31.01.19 17:49
@Mike D.
Da Sie es entweder nicht verstehen, oder auch einfach nicht einsehen wollen, wieso Hunde in Thailand nicht einfach "erschossen oder eingeschläfert" werden (denn das war das Thema), lasse ich Sie nun mit Ihren Steinchen und Stöckchen allein´. Es gibt an dem Thema auch nichts, bei dem ich aufgeben müsste. Was Sie sich da wieder zusammenreimen...
Mike Dong 31.01.19 12:00
@Ma rio
Mein Bekanntenkreis hat immer ein Stöckchen und Steinchen bereit. Die Hunde wissen das und sind bei anderen. Keiner hier füttert ausser die unbelehrbaren Mönche. Das Problem fängt erst an, wenn man per Bike, oder noch schlimmer per Fahrrad od gar zu Fuß z.B. zum Markt möchte. Die Köter müssen weg, u langsam verstehen die Thais das auch. Ich bin da guter Hoffnung u habe nicht, wie Sie anscheinend, aufgegeben.
mar rio 31.01.19 10:28
@Mike
Klären Sie das bitte mit Ihrem thailändischen Bekanntwnkreis, wieso dieser nichts gegen die Hunde tut und diese, im Gegenteil, sogar duldet.
Mike Dong 30.01.19 20:37
@Ma rio / suchen Sie sich ein Land ohne Str.hunde
Was ist denn das für ein Vorschlag ? Meine drei Kinder sind Thai (u Deutsch), wir leben hier in Thailand. Das ist unser Zuhause u deren HEIMAT, sie gehen hier zur Schule. Für mich als Verantwortlicher ist die Forderung, daß diese Köter weg müssen, doch ganz normal. Sie werden ja wohl diese Köter nicht über das Wohl von Kindern stellen ? Und die Köter werden eben nicht mehr einfach so "hingenommen", wie Sie schreiben, sonst würde es ja keine Impfaktionen und Sterilisierungen geben.
mar rio 30.01.19 19:24
@Mike
Sie müssen jetzt nicht vom Thema abweichen, jedenfalls nicht in der Korrespondenz mit mir. Es ging gerade um praktizierten Buddhismus und nicht um den Sinn von Straßenhunden. Gehen Sie denen aus dem Weg oder suchen Sie sich ein Land ohne Straßenhunde. Hier werden die nun mal so hingenommen. Die Thais suchen Ihr Glück weder mit noch ohne diese Köter noch in Ordnung und Zuverlässigkeit. Vlt. tut es gut, sich daran zu erinnern, wieso man einst herkam. Bestimmt nicht wegen Ordnung und Sauberkeit.