Wilde Elefanten zerstören ein Dorf

Symbolbild: Twitter/@huijsmanstim
Symbolbild: Twitter/@huijsmanstim

NAKHON RATCHASIMA: Zwei wilde Elefanten aus dem Nationalpark KhaoYai haben am Samstagabend in einem Dorf des Bezirk Wang Nam Khieo Häuser und Plantagen zerstört.

Bilder der Verwüstung wurden auf Facebook unter dem Namen „Sor Wor Narang und Phu Chuay Fuang" veröffentlicht. Zu sehen ist, wie die beiden männlichen und weiblichen Dickhäuter das Dorf stürmten und verwüsteten. Den Dorfbewohnern gelang es nicht, durch laute Geräusche die Elefanten zu vertreiben. Sie zermalmten ihre Häuser, zerstörten ihre Habseligkeiten und trampelten auf Kokosnuss-, Mango-, Bananen- und anderen Bäumen in den Plantagen herum. Pongthep Malasing, Vorsitzender des Tourismusförderungsclubs des Bezirks Wang Nam Khieo, sagte, das Dorf Ban Tha Wang Sai sei häufig von großen Wildtieren wie Elefanten und asiatischen Schwarzbären angegriffen worden, wegen der Nähe zum Nationalpark Khao Yai. Die Angriffe ereigneten sich normalerweise nach Einbruch der Dunkelheit und veranlassten die Dorfbewohner, eine Nachtwache zu stellen. Die häufigen Angriffe seien ein Hinweis darauf, dass die Zahl der Wildtiere im Nationalpark gestiegen sei

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Gerhard Veer 17.06.19 20:58
Etwas zu einfach...
Umdenken in Thailand ? Mir tun trotz allem die Dorfbewohner mehr leid als die "herrlichen Tiere" - sie sind selten so reich, dass sie wegziehen koennen UND: "Umsiedlung" WOHIN ??? Dass die Natur in TH wie ueberall zurueck gedraengt wird, ist das eine....die armen Bauern sind das andere. In D werden inzwischen Woelfe geschossen, obwohl dort das Problem durch entschaedigungszahlen einfach zu loesen waere und KEINE Menschen bedroht sind...
Sitting Bull 17.06.19 14:41
Wen wunderts.
Nachdem die Lebensräume dieser hochintelligente Tiere immer weiter eingeschränkt werden, schlagen sie irgendwann zurück. Wenn man Futterplantagen einrichten würde auf Staatskosten, könnte man das Problem lösen. Aber nur die Ausbeutung der herrlichen Tiere zählt. Umdenken dringend angesagt. Dorf zerstört? Wegziehen mit Staatshilfe!