Wie Bangkok sich auf das Hochwasser vorbereitet

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Vom 4. bis 8. September rechnet die Stadtverwaltung im Fluss Chao Phraya mit Hochwasser und Überschwemmungen in Wohngebieten.

Die Höhe der Überflutungen wird abhängig sein von den Niederschlägen im Norden und vom Meer, das Anfang September verstärkt in den Fluss drängt und den Pegel steigen lässt. Bangkoks Gouverneur Polizei-General Aswin Kwanmuang hat die Behörden angewiesen, die Lage aufmerksam zu verfolgen.

500 Familien entlang dem Fluss Chao Phraya sind besonders gefährdet. Sie sollen ihr Hab und Gut bereithalten und bei Alarm evakuiert werden. Das gilt für Familien in zehn Bezirken: Bang Sue, Dusit, Phra Nakhon, Samphanthawong, Bang Kho Laem, Yannawa, Bangkok Noi, Khlong Toei, Khlong San und Rat Burana.

Dem Bewässerungsamt zufolge fließt der Chao Phraya derzeit mit einer Geschwindigkeit von 1,498 Kubikmetern je Sekunden zum Meer. Vom 4. bis 8. September wird die Meeresflut den Flusspegel in den Provinzen Ang Thong, Ayutthaya und Pathum Thani um 15 Zentimeter anheben. Sollte es Anfang September in den Provinzen Nakhon Sawan, Khamphaeng Phet, Phichit und Uthai Thani Starkregen geben, wird der Pegel stark steigen und der Fluss über die Ufer treten. Der Gouverneur warnt neben der am Fluss lebenden Bevölkerung ebenso die Anwohner am Khlong Bangkok Noi und am Khlong Mahasawat. Für den schnellen Einsatz stehen an den Flutbarrieren 100.000 Sandsäcke bereit, weitere 100.000 in Reserve.

Meteorologen sagen für die nächsten Tage in 50 Provinzen Starkregen voraus. Die Bevölkerung, vor allem im Norden und Süden, muss sich auf Überflutungen und Erdrutsche einstellen.

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Jürgen Franke 02.09.17 22:20
Danke Herr Stevens, für diese Information
Übersetzt bedeutet das soviel, wie, das zwar alles seit langem bekannt ist, nur umgesetzt wird nichts. Für die 500 Familien beginnen angstvolle Tage..
Jürgen Franke 02.09.17 11:48
Die Bilder aus Texas haben wir noch
vor Augen und können uns ungefähr vorstellen, was und erwartet.