Wegen lauter Musik Nachbarn erschossen

Rettungskräfte am Tatort. Foto: Sanook
Rettungskräfte am Tatort. Foto: Sanook

SAMUT PRAKAN: Ein 38-jähriger Mann hat seinen Nachbarn Montagnacht erschossen, weil er wegen der lauten Musik eines neben seinem Wohnblock abgestellten Pick-ups nicht schlafen konnte.

Am Pick-up feierte ein 20 Jahre alter Nachbar mit zwei Freunden. Sie hatten die Musikanlage auf dem Eintonner voll aufgedreht. Der Mann war wütend, weil sein Schlaf durch die laute Musik gestört wurde. Also ging er von seinem Zimmer im dritten Stock nach unten, um die Leute zu bitten, die Musik leiser zu drehen. Doch sie ignorierten ihn. Das machte den Mann noch wütender. Er ging in sein Zimmer, holte eine 22er Pistole und schoss dem 20-Jährigen in den Kopf, berichtet „Sanook“. Die Polizei fand den Toten auf der Ladefläche des Pick-ups. Seine Freunde waren geflüchtet. Der Schütze wartete oben in seinem Zimmer, neben sich die Schusswaffe. Er wurde verhaftet, und wird sich wegen Mordes und Besitz einer Waffe vor Gericht zu verantworten haben.

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Jürgen Franke 18.08.18 15:12
Wer sich mit den Lebensgewohnheiten
der Thais nicht anfreunden kann, sollte den Ort wechseln, denn es besteht für die Thais kein Anlass etwas zu ändern, da wir hier nur Gäste sind und keine Ansprüche zu stellen haben.
THOMAS S 18.08.18 13:22
Gewohnheit,s Tier
@JÜRGEN,leider gibt es Menschen,die sich nicht so leicht an alles gewöhnen. Dazu gehöre ich auch leider. Sprechen mit den Jugendlichen ist verschenkte Zeit. Wie D.V.Stefan schreibt und damit 100% Recht hat.
Dencker Klaus-Dieter 17.08.18 06:23
Nur mit der Pistole drohen.
Nur mit der Pistole drohen,damit die Jugendlichen mit der lauten Musik aufhören bringt hier gar nichts.Die kommen mit Verstärkung zurück.Dann gibt es noch mehr Tote.Wenn ein Thai sein Gesicht verliert,dann gibt es richtig Ärger.
Rudolf Lippert 17.08.18 06:21
Klarstellung
Ich bitte die Kommentatoren zu lesen was ich geschrieben habe und sich von Ihren eigenen Inhalten zu lösen. Nochmal: M e i n e r M e i n u n g nach (Leserforum) war die Situation nicht gewaltfrei zu lösen. Ich beziehe mich darin darauf, dass beide Parteien in Ihrer Einstellung absolut fixiert waren. Leider war keiner bereit nachzugeben. Das ist schon alles. Mehr gibt die Situation und mein Text nicht her. Der einzige Ausweg wäre m e i n e r M e i n u n g nach wenn der Schütze die Situation ertragen hätte oder ausgewichen wäre (Hotel usw.). Bitte sparen Sie sich Anwürfe wie verroht / Ekelhaft / ich würde meine Probleme mit Gewalt lösen und weitere Spekulationen über meinen Lebenswandel. Ist doch alles unsachlich. Danke! Im übrigen: Wenn der Schütze gleich rausgeht und dem Mann in den Kopf schiesst und das noch in einer engen Umklammerung, dann ist es doch schon längst weit jenseits von "... wenn man mit Jugendlichen vernünftig spricht dann gibt das in der Regel auch keine Probleme..."
mar rio 16.08.18 16:59
"War in diesem Fall sicher nicht ohne Gewalt zu lö
Die laute Musik aus dem Pick Up? Wie verroht muss jemand sein, um das zu schreiben? Ekelhaft!