WEF-Gründer Schwab fordert gemeinsame Anstrengungen für bessere Welt

Foto: epa/Gian Ehrenzeller
Foto: epa/Gian Ehrenzeller

DAVOS (dpa) - Zum Auftakt der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos hat WEF-Gründer Klaus Schwab die Teilnehmer zu gemeinsamen Anstrengungen aufgerufen.

Jeder könne dazu beitragen, eine bessere Welt zu bilden. «Wir können nicht nur eine bessere Welt schaffen, wir müssen», sagte Schwab am Dienstag. Er betonte erneut, das 50. Jahrestreffen solle Ergebnisse liefern. «Dies ist ein Arbeitstreffen, keine Quasselbude.»

Schwab forderte, auch junge Aktivisten wie Greta Thunberg anzuhören. «Wir müssen gemeinsam nach Lösungen suchen.» Es gehe nicht um Polarisierung, sondern um einen Austausch.

Die Schweizer Präsidentin Simonetta Sommaruga betonte, notwendig seien gemeinsame Anstrengungen gegen den Klimawandel. «Wir können nicht länger tatenlos zusehen.» Politik und Wirtschaft müssten handeln, um Biodiversität zu schützen und die Erderwärmung zu stoppen. «Ich sehe den Zustand der Welt mit Sorge», sagte Sommaruga mit Blick auf Hass, Ungleichheit und Abschottung in der Welt.

Papst Franziskus wünschte den Teilnehmern in einer Grußbotschaft viel Erfolg. «Mögen Ihre Beratungen zu wachsender Solidarität führen, vor allem für diejenigen, die am meisten in Not sind», hieß es darin. «Wir sind alle Mitglieder der Menschheitsfamilie, wir haben die moralische Pflicht, füreinander zu sorgen.»

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.