Wasser-Pipeline vor Fertigstellung

Foto: Gruber
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KOH SAMUI: Die Fertigstellung einer neuen großen Wasser-Pipeline von Don Sak nach Koh Samui hatte sich monatelang verzögert – nun scheint doch noch im Frühjahr 2018 mit der Inbetriebnahme zu rechnen zu sein.

In Ban Khao – zwischen Saket und Taling Ngam – arbeiten im Auftrag der Provincial Waterworks Authority (PWA) seit August 2015 Spezialfirmen am letzten Teilstück der insgesamt fast zwei Milliarden Baht teu­ren Rohrverbindung. Künftig sollen bei Trockenphasen bis zu 24.000 Kubikmeter Wasser durch die mehr als 20 Kilometer langen Pipelines gepumpt werden, ein Großteil davon im Meer verlegt. Bis ins Jahr 2020, so die Kalkulation der PWA, könnte Koh Samui sogar 40.000 Kubikmeter Wasser pro Tag vom Festland erhalten. Wegen schlechter Wetterbedingungen hatte sich der Ausbau der Pipeline beinahe um ein Jahr nach hinten verschoben. Dank der ausgiebigen Niederschläge der vergangenen Monate trat auf Koh Samui jedoch im Gegensatz zum Spätherbst 2016 kein Wassernotstand mehr ein.

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Leserkommentare

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Mekhong Mau Mau 12.03.18 19:28
Abklär-Pipeline ins Meer
Mehr Wasser, dann auch mehr Spülungen, mangelhafte Klärung bleibt, da fehlt noch was.
Uwe Schönberger 12.03.18 15:51
Toll
Wenn dann demnächt genügend Wasser auf der Insel zur Verfügung steht, dann könnte man ja vieleicht eine Müll-Pipeline zum Festland bauen und die Insel mal so richtig entmüllen. Ironie aus. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen auch mal endlich ein Auge auf dieses Problem werfen könnten. Die Müllpyramiede an der alten Müllverbrennungsanlage hat fast Ägyptische Ausmasse erreicht.
Kurt Wurst 11.03.18 12:29
Wasserbedarf
Als Laie verstehe ich auch das Wasserproblem nicht so richtig. So wie ich das sehe: Da kommen ein paar Risse in ein Reisfeld......und schon heißt es: "Hilfe!!! wir brauchen Wasser".... und schon werden die Schleusen geöffnet. Nach ein paar Wochen sind die Wasservorräte weg.....und schon heißt es: "Hilfe!!! wir brauchen Regen"....Gibt es da keine Möglichkeit, das Ganze etwas zu verlangsamen?