Waldbrand in Südkalifornien wohl durch defektes Fahrzeug verursacht

Los bomberos trabajan para extinguir el
Los bomberos trabajan para extinguir el "Fuego de la Manzana", cerca de Beaumont, en el condado de Riverside, California. Foto: epa/David Swanson

LOS ANGELES: Im Süden Kaliforniens kämpfen mehr als 2000 Feuerwehrleute gegen den ersten großen Waldbrand in diesem Sommer. An dem Feuer soll ein defektes Fahrzeug schuld sein.

An dem ersten großen Waldbrand des Jahres im US-Bundesstaat Kalifornien könnte ein defektes Fahrzeug schuld sein. Nach Angaben der Behörden am Montagabend (Ortszeit) soll das Feuer im Bezirk Riverside County, rund 130 Kilometer östlich von Los Angeles, durch brennende Auspuff-Emissionen ausgelöst worden sein. Seit Ausbruch des Feuers am Freitag hatten sich die Flammen in kurzer Zeit auf eine Fläche von gut 107 Quadratkilometern ausgedehnt.

Nach Angaben der Feuerwehr waren knapp 2300 Helfer im Einsatz. Bis Montag konnte das Feuer nur zu fünf Prozent unter Kontrolle gebracht werden. Knapp 8000 Einwohner mussten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen, doch ein Übergreifen der Flammen auf Siedlungen konnte zunächst verhindert werden. Das Feuer fraß sich hauptsächlich durch trockene Vegetation in ein Wildnisgebiet vor. Hitze und starker Wind erschwerten die Löscharbeiten.

Dichter Rauch war über dem Gebiet zu sehen. Die Wetterbehörde veröffentlichte am Montag Satellitenfotos von Rauchschwaden, die bis in die Nachbarstaaten Nevada und Arizona zogen.

Kalifornien, das oft unter Trockenheit leidet, wird jedes Jahr von Waldbränden heimgesucht. Gewöhnlich toben die schwersten Brände erst am Ende eines langen, heißen Sommers. Besonders schlimm traf es im November 2018 den Ort Paradise in Nordkalifornien, wo heftige Winde das sogenannte «Camp»-Fire schnell ausbreiteten. Es war durch eine defekte Stromleitung ausgelöst worden. 85 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos.

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