Vier Nationen gemeinsam gegen den Drogenhandel

Thailändische und laotische Drogenbekämpfer auf einer gemeinsamen Patrouille auf dem Mekong. Foto: epa/Barbara Walton
Thailändische und laotische Drogenbekämpfer auf einer gemeinsamen Patrouille auf dem Mekong. Foto: epa/Barbara Walton

CHIANG RAI: China, Myanmar, Laos und Thailand wollen gemeinsam strikter gegen den Drogenhandel vorgehen, nachdem sich die Lage im Norden Thailands verschlechtert hat.

In Thailand beschlagnahmten die Behörden im Vorjahr über 139 Millionen Pillen. Die chinesische Polizei in Yunnan hatte vor einem Monat erklärt, sie habe in letzter Zeit insgesamt 269 Millionen Meth-Pillen konfisziert. Da die Drogen in Thailand und China die gleichen Merkmale aufwiesen - Pillen mit dem Symbol „Y1“ oder „999“ -, lässt darauf schließen, dass sie aus derselben Quelle stammten. Jetzt wollen die vier Nationen ihre Einsätze gegen Hersteller und Handel verstärken, sagte Generalmajor Montri Sambunyanont am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Chiang Rai. Der stellvertretende Polizeichef General Chalermkiat Srivorakan hob einen Fall hervor, bei dem in der Nacht zum 3. Januar in Chiang Rais Bezirk Mae Chan eine Charge von mehr als zwei Millionen Methamphetamin-Pillen aus einem weißen Isuzu-Pick-up mit Obstkisten beschlagnahmt wurde. Der 46-jährige Fahrer aus Sukhothai flüchtete. Die Polizei fand 2.080.000 Meth-Pillen, von denen die meisten das "999"-Logo trugen, während einige Pillen ein Logo mit einem roten Pferd aufwiesen. Die Polizei hat einen Haftbefehl für den Fahrer erhalten und sein Vermögen im Wert von 12 Millionen Baht eingefroren.

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