Viele PC-Anwender ignorieren «tickende Zeitbombe» Windows 7

Foto: epa/Mauritz Antin
Foto: epa/Mauritz Antin

BERLIN (dpa) - Seit Monaten fordern Sicherheitsexperten Nutzer des PC-Betriebssystems Windows 7 auf, sich von dem Software-Dino zu verabschieden. Etlichen Anwendern ist das wohl egal, obwohl der offizielle Produktsupport ausläuft.

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Hansruedi Bütler 20.01.20 23:37
Wenn die EU Kenntnis vom Kommentar des
Hermann Hunn erhält, wird sie alle ihre Anordnungen betreff. Spionage/Datenexport in die USA überdenken!!! Wer heute noch glaubt, dass ausspionierte Daten nicht gewinnbringend verkauft werden, würde sich besser der Flaschenpost bedienen. Aber bitte nicht am Beton-Tisch, da Glas zerbrechlich ist!
Hermann Hunn 20.01.20 20:30
Datenspionage dank Support? Die realen Datenspione
Der Drang nach Selbstdarstellung und möglichst grossem (imaginären) „Freundeskreis" veranlasst viele unwissende PC-User, in jedem möglichen und unmöglichen Websiteforum ihre personenbezogenen Informationen/Vorlieben und „Heldentaten" preiszugeben. Edlink und Facebook beispielsweise ganz unverfroren in den Anmeldeformularen / Profilen und Google + Co. mit den hinterlistigen Keksen (auch die Website „Der Farang" liebt Kekse). Wer sich zum Beispiel eine Datenbank über „Verfahrenstechniker mit fundierter Kenntnis) und gleichzeitig „eingetragenes Mitglied" von bestimmten Websiten (zB. arabischfreundliche Videoanbieter wie armemory und ähnliche) anlegen möchte, wird nicht zig Milliarden von PC's scannen. Das kann man „mit links" erreichen, indem man einige tausend Websiten nach einschlägigen Hashtags vollautomatisch 365T/24H abgrast. Paranoiker verbreiten die Mär von „gewinnbringender Datenspionage durch Microsoft" und flüchten in andere Betriebsysteme. Unwissend, dass sie Sekundenbruchteile nach dem Inet-Login (Zugriff auf definierte Website) wieder auf dem Radar der realen Spione sind. Dass man Personen mit Netzwerkerfahrung im Zusammenhang mit der Beendigung des Support für W7 durch den Kakao zieht, zeugt nicht gerade von Fachwissen, sondern eher von alkoholdurchtränktem Hören/Sagen am eigenen Zement(?)-Tisch. Welche Folgen ein nicht getätigtes Upgrade nach sich zieht, zeigt das jüngste Beispiel des Netz-Fernwartungsprogramm von Citrix: Zugriff auf ganze Serversysteme!
Wilfried Stevens 19.01.20 20:31
Yeah, welcher war euer erster PC
Beruflich mit 8086/8088 angefangen. Meiner erster privater war ein gebrauchter Commodore 64, dann aber den Schneider-Amstrad CPC 464 mit Farbbildschirm, lautes Kassettenlaufwerk und externe Floppy gekauft. Damals schweineteuer, über 2.000 Mark bezahlt. Mit Locomotive BASIC etc., dann mit Windows 1.0 angefangen. Waren das noch Zeiten. WIN 10 ist ein Datensauger...
Hansruedi Bütler 19.01.20 16:09
Was ist möglich bei/mit WIN 10?
Der wärmstens empfohlene Wechsel von WIN 7 auf WIN 10 ermöglicht MS mittels WIN 10, jeden Nutzer ausspionieren um die gesammelten Daten gewinnbringend an andere Unternehmen verkaufen zu können - so meine Einschätzung. Windows 10 kann schneller zur DSGVO-Falle werden als einem lieb ist. Also entsprechende Schutzmaßnahmen anwenden. Dienste abschalten (lokale) GPOs nach "BSI-, Bayr. LDSB- und CIS"-Empfehlungen erstellen und dafür sorgen, dass "diagtrack" (Dieser Dienst startet automatisch beim Windows-Start und läuft unabhängig vom Benutzer. Das Programm ist nicht sichtbar. Die Datei ist keine Datei, die vom Windows System unbedingt benötigt wird. Diagtrack.dll kann Programme überwachen. Deshalb bewerte ich diese Datei als bedingt gefährlich, aber vergleicht bitte diese Wertung mit anderen Meinungen.) dauerhaft deaktiviert bleibt. Eine DNS-Blacklist für Tracking ist ebenfalls in die Überlegungen einzubinden. Und an die, die es "besser wissen" sei gesagt: Macht es wie ihr wollt, aber heult am Ende nicht. Meine Empfehlung: Schaut euch LINUX Mint, Ubuntu und dergleichen an. Die Systeme bieten praktisch alles und viel mehr und erst noch OHNE irgendwelche Lizenzen oder Schlüssel
Mike Dong 19.01.20 16:08
@Michael Maier
PC Späteinsteiger: 8080, 8086, 8088, 80286, 80286+Coproz verpasst.