Verwaltungsgericht prüft Fusion CP-Tesco

Foto: The Nation
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BANGKOK: Das Verwaltungsgericht hat die Petition einer Gruppe von Verbraucherschützern zur Entscheidung der Wettbewerbskommission (TCC) angenommen, die Fusion von CP Retail Development Co. und Tesco Stores (Thailand) Ltd. zu genehmigen.

Angeführt von der Foundation for Consumers reichte das Netzwerk von 37 Verbraucherschutzgruppen am 14. März die Petition ein und forderte das Gericht auf, eine einstweilige Verfügung zu erlassen, um mögliche negative Auswirkungen auf die Verbraucher zu verhindern. Das Gericht hat die Gruppen aufgefordert, eine schriftliche Erklärung einzureichen, warum eine einstweilige Verfügung notwendig sei, zusammen mit Beweisen, die den Anspruch belegen würden.

Saree Ongsomwang, Generalsekretärin der Foundation for Consumers, sagte: „Wir bleiben bei unserer Haltung, dass die Entscheidung der TCC gegen das Anti-Monopol-Gesetz verstößt.“

Im November genehmigte die TCC den CP-Tesco-Deal, verhängte aber bestimmte Bedingungen, darunter ein dreijähriges Verbot für Übernahmen im gleichen Sektor, um mögliche Auswirkungen der Transaktion abzufedern. TCC sagte, dass die Übernahme von Tesco durch CP Retail zwar die Dominanz der Charoen Phokphand Group auf dem Markt erhöhen werde, der Deal aber nicht zu einem Monopol führen werde. Die Fusion könnte zwar den Wettbewerb im Einzelhandelssektor signifikant reduzieren, hätte aber keinen negativen Einfluss auf die Wirtschaft oder die Interessen der Verbraucher.

Laut dem TCC-Präsidenten Sakol Varanyu-wattana wird die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, den Fall aufzugreifen, keinen Einfluss auf den CP-Tesco-Deal haben. Das Gericht habe nur zugestimmt, den Fall anzuhören, aber nicht über die Fusion zu entscheiden.

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