Vergewaltigungsanklage gegen Danny Masterson

In Los Angeles steht Danny Masterson wegen dreier Vergewaltigungsanklagen vor Gericht. Foto: epa/Lucy Nicholson
In Los Angeles steht Danny Masterson wegen dreier Vergewaltigungsanklagen vor Gericht. Foto: epa/Lucy Nicholson

LOS ANGELES: Der US-Schauspieler Danny Masterson (44, «Die wilden Siebziger») ist nach einer Anklage wegen Vergewaltigung am Freitag vor Gericht erschienen. Mitte Juni hatte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles die Vorwürfe dreier Frauen vorgebracht, jetzt sollte sich Masterson zu der Anklage äußern. Letztlich sei dies nun aber auf den 19. Oktober vertagt worden, teilte Staatsanwältin Jackie Lacey am Freitag auf Twitter mit, ohne Gründe für den Aufschub zu nennen.

Masterson war mit Star-Anwalt Tom Mesereau erschienen, der Popstar Michael Jackson 2005 erfolgreich gegen Vorwürfe des Kindesmissbrauchs verteidigt hatte. «Er ist absolut nicht schuldig, und das werden wir beweisen», sagte Mesereau nach Angaben der «Los Angeles Times».

Die angeblichen Vorfälle sollen sich laut der Anklage in den Jahren 2001 und 2003 in Mastersons Haus in Hollywood ereignet haben. Die Frauen waren damals 23 bis 28 Jahre alt. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Schauspieler 45 Jahre bis lebenslängliche Haft.

Masterson ist seit 2011 mit der Schauspielerin Bijou Phillips verheiratet. Das Paar hat eine Tochter. Nachdem die Vorwürfe sexueller Übergriffe 2017 bekannt geworden waren, nahm die Polizei Ermittlungen auf. Der Streamingdienst Netflix kündigte die gemeinsame Arbeit an der Streamingserie «The Ranch» auf. Masterson wies damals die Vorwürfe entschieden zurück und sah sich als Opfer einer Hexenjagd.

Der Schauspieler war mit der Comedyserie «Die wilden Siebziger» bekannt geworden, wo er von 1998 bis 2006 den stets Sonnenbrille tragenden Steven Hyde spielte.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.