Verdächtige Päckchen in Konsulaten in Melbourne

Spezialkräfte der Feuerwehr bergen verdächtiges Material vor dem koreanischen Konsulat in Melbourne. Foto: epa/efe/James Ross
Spezialkräfte der Feuerwehr bergen verdächtiges Material vor dem koreanischen Konsulat in Melbourne. Foto: epa/efe/James Ross

EILMELDUNG - CANBERRA (dpa) - Bei mehreren ausländischen Vertretungen in der australischen Millionen-Metropole Melbourne sind Päckchen mit verdächtigem Material eingegangen. Nach ersten Angaben der Behörden des Bundesstaates Victoria vom Mittwoch wurden insgesamt zehn Fälle gemeldet. Die Lage sei «unter Kontrolle». Die Polizei erklärte, die Päckchen würden untersucht. Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Der Hintergrund war zunächst unklar.

Nach örtlichen Medienberichten wurden mindestens fünf diplomatische Missionen geschlossen. Demnach sind unter anderen die Konsulate Deutschlands sowie der USA, Indiens und der Schweiz betroffen. Auf den Päckchen sollen in englischer Sprache Worte wie «Asbest» und «Ziehen Sie eine Maske auf» stehen. Eine Bestätigung gab es dafür nicht.

In Melbourne haben zahlreiche Staaten Konsulate. Die Hauptstadt Australiens, wo die Botschaften ihren Sitz haben, ist Canberra.

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