USA und Japan räumen Handelsdifferenzen aus

Foto: epa/Kimimasa Mayama
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WASHINGTON/TOKIO (dpa) - Japan und die USA haben bei ihren Verhandlungen über ein bilaterales Handelsabkommen anscheinend eine Grundsatzeinigung erzielt.

Man habe «große Fortschritte» erreicht, sagte der japanische Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, Toshimitsu Motegi, nach dreitägigen Verhandlungen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington, wie japanische Medien berichteten. Er gehe davon aus, dass dies die letzte Verhandlungsrunde war. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe und US-Präsident Donald Trump wollten abschließend über die Ergebnisse der Gespräche am Rande des G7-Gipfels in Frankreich sprechen, der am Samstag beginnt.

Die Differenzen bei Zollsenkungen in wichtigen Bereichen wie dem Rindfleisch- und Automobilexport seien überwunden, wurde Motegi weiter zitiert. Die USA wollen mit einem bilateralen Handelsabkommen erreichen, dass das große Handelsdefizit mit Japan sinkt. Hierzu fordert Washington einen breiteren Marktzugang für amerikanisches Rindfleisch, Schweinefleisch, Weizen und Milchprodukte. Japan will, dass die US-Zölle auf seine Autos und Autoteile wegfallen. Japan ist nach den USA und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt.

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