Iranische Boote provozieren US-Kriegsschiffe

Das Foto zeigt Schiffe der iranischen Marine, des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGCN), wie diese die Bug- und Heckbögen des Lenkwaffenzerstörer USS Paul Hamilton (DDG 60) aus nächster N... Foto: epa/Petty Officer 3rd Class Dawson Roth
Das Foto zeigt Schiffe der iranischen Marine, des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGCN), wie diese die Bug- und Heckbögen des Lenkwaffenzerstörer USS Paul Hamilton (DDG 60) aus nächster N... Foto: epa/Petty Officer 3rd Class Dawson Roth

WASHINGTON: Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich nach Angaben der US-Militärs wiederholt «gefährlich» und «provozierend» amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf etwa neun Meter genähert, erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs am Mittwochabend. Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert, es sei niemand verletzt worden, hieß es.

Die Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hieß es weiter. Mit ihrem provozierenden Verhalten hätten sie gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstoßen, erklärten die US-Streitkräfte. Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhubschrauber vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.

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TheO Swisshai 06.05.20 09:41
@Juergen Bongard / Wer hat wo nichts zu suchen ?
Die USA hat im Ausland in mindestens 50 Ländern rund 800 !!! offizielle Militärstützpunkte. Allein in Syrien sind oder waren es 13 Stützpunkte. Wie viele Militärstützpunkte hat Russland oder der Iran im Ausland ? Richtig ist, insgesamt etwa 100 mal weniger ! Was ist daran Quatsch-Gerede ? Dass in der Vergangenheit ein US-Kriegsschiff ein Iranisches Zivilflugzeug abgeschossen hat ( nicht nur behindert ), haben Sie vergessen zu erwähnen. Was denken Sie würde wohl passieren, wenn der Iran mit duzenden Kriegsschiffen vor der US-Küste rumkurven würde, oder wenn Russland in Mexiko, Jamaika oder Kuba Raketenstützpunkte aufbauen würden ? Behindern wär da wohl noch das wenigste. Vielleicht sehen Sie ja jetzt den Unterschied, ansonsten können Sie gerne darlegen, wieso die USA machen darf, was andere nicht dürfen ? Sympatie oder Bauchgefühl reicht mir jedoch nicht als Argument.
Juergen Bongard 03.05.20 13:46
Die USA haben dort nichts zu suchen?
Was haben die Russen in der Ukraine, Krim und Syrien, die Iraner im Llibanon, Syrien und Jemen zu suchen? Antwort: Sie schützen Ihre Interessen und genau dies tun die USA im Persischem Golf. Sie kaufen sich von den Arabischen Staaten Oel und sichern den Transport ab. Grund dafür sind die diversen Anschläge des Iran auf die Transportschiffe. Alles andere hier ist Quatsch-Gerede. Wenn die Iraner glauben, sie koennten die US.Schiffe in neutralen Gewässern behindern, sollten sie mit evtl. Gegenwehr rechnen und nicht jammern.
Norbert Kurt Leupi 18.04.20 00:50
Stunden der Provokation
Die Spannungen zwischen den Erzfeinden USA und IRAN sind weiterhin brandgefährlich ! Die Provokateure aus den USA müssen zurzeit im Golf eine Propoganda-Front bestehen um vom CORONA-CHAOS zu Hause abzulenken ! Obwohl die Zahl der Todesopfer in den USA weiter in die Höhe schnellt hat der Glaskugel-Wahrsager seinen Plan für einen Ausstieg aus dem Corona-Shutdown vorgelegt ! " Only Americans and God are truly great " !
Pascal Schnyder 17.04.20 22:10
Amerikaner am falschen Ort
Es ist der PERSISCHE GOLF nicht der us-amerikanische Golf! Die Amerikaner haben dort nichts zu suchen,koennen Ihre provokative Uebungen bei sich zuhause machen.
Inge Haase 17.04.20 22:10
Vorfall im Golf von Tonkin / Nordvietnam
Für alle, die sich genauer über den Tonkin-Vorfall informieren möchten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall