US-Konzerne fordern von Trump Ende des Handelskriegs

Foto: epa/Shawn Thew
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WASHINGTON (dpa) - Im Handelskrieg mit China bekommt US-Präsident Donald Trump Druck von hunderten Unternehmen und Verbänden aus der Mitte des Landes - also der Region, in der die Wahl im Jahr 2016 für sich entschieden hat.

Insgesamt haben mehr als 500 Unternehmen und 140 Vereinigungen am Donnerstag einen Brief an den US-Präsidenten geschickt, in dem sie die Rückkehr eine Ende der Spirale von immer neuen Zöllen und die Rückkehr an den Verhandlungstisch mit China gefordert.

Die Konzerne seien besorgt über die Eskalation des Handelskonflikts mit der immer wieder neuen Einführung von neuen Zöllen. «Wir wissen aus erster Hand, dass zusätzliche Zölle signifikante negative und langfristige Folgen für die Unternehmen, Landwirtschaft, Familien sowie die gesamte US-Wirtschaft haben», hieß es in dem Brief mit dem Titel «Tariffs Hurt the Heartland». Unter dem Begriff Heartland sind in den USA, alle Bundesstaaten gemeint, die nicht an der Küste liegen.

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Ingo Kerp 15.06.19 13:20
Es hat zwar einige Zeit gedauert aber, nach langer Pause, sind einige jetzt wach geworden und sehen das Negative an Strafzoellen. Ob sich damit ein Wechsel abzeichnet darf bezweifelt werden. Trump würde ja sonst sein Gesicht verlieren und er würde weiterhin eines seiner Wahlversprechen beenden müssen. Deren bisherige Ergebnisse sind sowie so sehr mager.
Juergen Bongard 15.06.19 13:09
Was hilft
die Steuerreform wenn man keinen Umsatz macht?
Joerg Obermeier 15.06.19 10:51
Da habe ich aber wenig Hoffnung, dass der Herr Trump diesen Brief liest, da er mehr Zeichen hat als bei Twitter erlaubt. Diesen Firmen kann man es auch wirklich nicht recht machen! Zuerst beschenkt er diese mit seiner Steuerreform und jetzt wo er das Finanzloch mit den Zöllen verkleinern will, ist es diesen Nimmersatten auch wieder nicht recht.