US-Botschaft fördert Lanna-Erbe

Das Mae Taeng Folk House stammt aus dem Jahr 1917 und ist eines der Bauwerke des Lanna Traditional House Museum. Foto: The Center for the Promotion of Arts & Culture
Das Mae Taeng Folk House stammt aus dem Jahr 1917 und ist eines der Bauwerke des Lanna Traditional House Museum. Foto: The Center for the Promotion of Arts & Culture

CHIANG MAI: Michael Heath, Charge d’Affaires der US-Botschaft in Thailand und Sean O‘Neil, US-Generalkonsul von Chiang Mai, haben dem Lanna Traditional House Museum in Chiang Mai 150.000 US-Dollar gespendet. 

Der Betrag aus dem „US Ambassadors Fund for Cultural Preservation“ (AFCP) kommt der Instandhaltung der alten Teakhäuser und historischen Scheunen des Freiluftmuseums zugute, um das kulturelle Erbe auch für spätere Generationen zu erhalten. Zudem soll die Ausbildung von Handwerkern und Künstlern gefördert werden, damit das Wissen über die traditionelle Lanna-Handwerkskunst nicht in Vergessenheit gerät. Michael Heath sagte bei der feierlichen Scheckübergabe, dass er froh sei, mit diesem Fonds zum Erhalt der alten Lanna-Künste und -Architektur beizutragen. Dies spiegele auch den Respekt der USA gegenüber der thailändischen Kultur und Geschichte wider, betonte der Diplomat. 

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Siam Fan 15.01.20 06:58
Was ist denn das wieder für einBericht
Das Haus auf dem Bild ist ganz sicher nicht aus dem Jahr 1917! Was soll denn daran "traditionell" sein? Hier im Süden gibt es ganze Ortsteile davon. Außerdem hat die LanNa Tradition überhaupt nichts mit der Thai-Kultur zu tun.
Jürgen Franke 13.01.20 21:04
Aber Herr Hasler, ich bitte Sie, man muß auch,
wenn es schwer fällt, verdrängen können. Dieser schreckliche, nicht endenwollende Krieg in Vietnam vor 50 Jahren, den die USA nicht gewinnen konnten, kann nicht vergessen werden. Auch nicht die Rassenunruhen und Attentate von Kennedy und ML KIng. Dafür wurden uns doch schöne Filme von einer Mondlandung gezeigt.
Rainer Hasler 13.01.20 18:19
USA und Kulturförderung
Finde ich grosszügig von den us-amerikanischen Spendern, aber da tauchen unweigerlich Bilder aus dem Vietnamkrieg auf und ich sehe Bomber wie sie das Land flächendeckend verbombt haben ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung und deren Kultur. Noch heute ist das Land vermient. Die USA haben sich noch nie für Kultur interessiert, nicht einmal die eigene.
Ich vermute andere Beweggründe...
Oliver Harms 13.01.20 03:00
USA und Respekt gegen über anderen?
Egal ob Kultur,Religion,Lebensstil oder was auch immer,die US Amerikaner hatten und haben noch nie Respekt oder Akzeptanz gegen über anderen Kulturen gezeigt oder auch nur gehabt.
Wenn sie etwas geben,wollen sie grundsätzlich dafür irgent etwas haben was mehr Wert hat als das was sie da für eingesetzt haben.Was wollen sie also dieses mal von den Bergvölkern?Sie hatten sie bereits im Vietnam Krieg für ihre Zwecke missbräuchlich als Guerilliakrieger ausgenutzt.
Funktioniert es nicht auf friedlicher Basis kommen Erpressung,Mord(siehe Iran ganz aktuell)gezielt gesteuerte terroristische Aktivitäten- durch die CIA- gegen die legalen Regierungen und Zivilbevölkerungen der Länder hin zu und wenn das nicht reicht wird das Militär zum Einsatz gbracht.