United Technologies und Raytheon einigen sich auf Fusion

Foto: epa/Etienne Laurent
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WASHINGTON (dpa) - Die Flugzeug- und Rüstungsindustrie bekommt einen neuen Giganten: Die US-Konzerne United Technologies und Raytheon haben sich auf einen Zusammenschluss geeinigt, wie die Firmen am Sonntag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Mitteilung verkündeten.

Die Transaktion werde komplett über Aktien laufen. Die Fusion werde voraussichtlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Gesellschafter des Luftfahrtunternehmens United Technologies würden dann rund 57 Prozent, Gesellschafter der Rüstungsfirma Raytheon rund 43 Prozent des neuen Konzerns halten, der Raytheon Technologies Corporation heißen werde.

In der Mitteilung hieß es weiter, die Fusion werde nicht die United-Technologies-Tochterfirmen Otis und Carrier umfassen, die zuvor - wie bereits im November angekündigt - vom Mutterkonzern abgespalten werden sollen. Die Aufsichtsgremien sowohl von United Technologies als auch von Raytheon hätten dem Zusammenschluss einstimmig zugestimmt. An der Börse ist United Technologies derzeit 114 Milliarden US-Dollar und Raytheon 52 Milliarden Dollar wert.

United-Technologies-Chef Greg Hayes sagte der Mitteilung zufolge: «Die Kombination von United Technologies und Raytheon wird die Zukunft von Luftfahrt und Verteidigung bestimmen.» Raytheon-Chef Tom Kennedy sprach von «enormen Chancen für unseren zukünftigen Erfolg».

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