UN wegen Pegasus-Überwachung mit US-Regierung in Kontakt

Grafik: DER FARANG
Grafik: DER FARANG

LUXEMBURG: Angesichts der Berichte über die Ausspähung von Politikern, Journalisten und Geschäftsleuten durch die Software Pegasus haben sich die Vereinten Nationen an die US-Regierung gewandt. Man sei in Kontakt mit den Behörden des Gastlandes, sagte Sprecher Farhan Haq der Deutschen Presse-Agentur. Er ließ dabei offen, ob es Informationen darüber gibt, dass auch Generalsekretär António Guterres oder andere ranghohe UN-Vertreter betroffen sind.

«Wir betrachten jede gemeldete Verletzung der Kommunikation von UN-Beamten als Anlass zur Sorge», sagte Haq weiter. Das Sekretariat werde alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit seiner Kommunikationssysteme zu gewährleisten. Mit der Software Pegasus sollen nach Recherchen eines internationalen Journalisten-Konsortiums auch Smartphones von Journalisten, Menschenrechtlern und Geschäftsleuten ausgespäht worden sein.

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