UN für Frieden in Rakhine

Foto: epa/Hein Htet
Foto: epa/Hein Htet

YANGON: Mit „großer Sorge“ sehen die Vereinten Nationen (UN) die militärische Eskalation in Rakhine im Westen Myanmars, wo sich die Armee und die ethnische Miliz Arakan Army (AA) erbitterte Gefechte liefern.

Der UN-Vertreter in Yangon, Knut Ostby, rief die Konfliktparteien zum „Schutz der Zivilisten und zum Respekt der Menschenrechte“ auf. Mehr als 4.500 Menschen seien bereits vor den Kämpfen auf der Flucht. Ostby forderte darüber hinaus eine „friedlichen Lösung“ des Konflikts. Die AA kämpft für eine größere Autonomie des myanmarischen Teilstaates Rakhine und für mehr Rechte für die ethnisch-religiöse Bevölkerungsmehrheit der buddhistischen Arakanesen. Im Sommer 2017 vertrieb die Armee im jetzigen Kriegsschauplatz im Norden von Rakhine mit Gewalt mehr als 700.000 muslimische Rohingya.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder
Dracomir Pires 03.02.19 10:48
Offenbar gibt es immer noch ...
… zu viele Leute aus Bangladesch in Burma. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Moslems "erbitterte Gefechte" mit der Armee liefern können.