Umgehungsstraße stürzt ein: Zehn Arbeiter verletzt

Foto: The Thaiger/Prasit Tangprasert
Foto: The Thaiger/Prasit Tangprasert

NAKHON RATCHASIMA: Zehn Arbeiter wurden am Samstagnachmittag beim Einsturz eines erhöhten Abschnitts einer Umgehungsstraße in der nordöstlichen Provinz Nakhon Ratchasima verletzt.

Das Unglück ereignete sich gegen 14 Uhr auf der Sura Narai Road im Tambon Khok Sung. Verletzt wurden ein Thai sowie kambodschanische und burmesische Arbeiter. Die meisten hatten Schnittwunden am Körper erlitten, einige auch gebrochene Gliedmaßen. Sie wurden zur Behandlung in drei örtliche Krankenhäuser gebracht. Eine erste Untersuchung ergab, dass Gerüste, auf denen die Arbeiter standen, um Betonarbeiten vorzubereiten, einstürzten.

Die Bauarbeiten für das 1,4 Milliarden Baht teure Projekt begannen im Januar 2018. Die Umgehung sollte bis zum 4. Januar dieses Jahres fertiggestellt werden, doch das Bauunternehmen hat den Termin der Fertigstellung deutlich verfehlt. Das fast 15 Kilometer lange Straßenprojekt soll den Verkehr in der Innenstadt von Nakhon Ratchasima entlasten.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Frederik 25.01.21 08:26
Gerüsteinsturz
Ein Gerüst ist eingestürzt. Ob mit dem Befüllen des Betons schon begonnen wurde, oder erst noch beginnen werden sollte, ist mir nicht bekannt.
Ole Bayern 24.01.21 16:37
Herr Thomas S....
..... nein , deswegen hat die Brückenkonstruktion nicht nachgegeben . Ich meine , und bin mir fast sicher auf dem Bild erkennen zu können , daß die Betonage des Brückenteils noch nicht stattfand. Somit wurde das Lastturm - Traggerüst u.U. falsch berechnet / montiert und stürzte ein . Dies wäre aber schon sehr verwunderlich , da ohne Beton die Auflast auf das Traggerüst nur Bruchteile der später aufzunehmenden Last derzeit zu tragen hätte. Ein Einsturz passiert hin und wieder leider immer mal wieder , auch in D vor einigen Jahren auf der Brücke der A 7 nahe Würzburg mit einigen zu beklagenden Todesopfern seinerzeit . Aber dann ausnahmslos beim oder nach dem Betoniervorgang , wo de facto die Betonlast dann auf das Traggerüst einwirkt , das kann ein heikler Moment sein , insbesondere bei hohen Traggerüstkonstruktionen. In D muß z.B. immer ein Prüfingenieur für Statik , der vom BOA beauftragt wird , sowohl die Berechnung des Traggerüstes als auch die Freigabe vorm eigentliche Betonieren prüfen und freigeben . Wenn dies wie hier zu sehen schon beim verlegen der Bewehrung passiert ...... dann muß erheblicher Pfusch im Spiel sein. Aber ok. , es gab zumindest keine Todesopfer zu beklagen , somit ist die Sache fast nochmal gut gegangen. VG Ole
Klaus Olbrich 24.01.21 15:52
Warscheinlich wurde Bambus verwendet.!
Ben Frank 24.01.21 13:33
Beim genauen Betrachten des Fotos erübrigt sich jeder Kommentar. :;(