Umfrage: Mehrheit begrüßt Verbot von Plastiktüten

Foto: Thethaiger
Foto: Thethaiger

BANGKOK: Die Mehrheit der von Nida Poll befragten Menschen landesweit begrüßte das Verbot von Einweg-Plastiktüten in Kaufhäusern, Supermärkten und Minimärkten.

58 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Verbot nachdrücklich befürworten. Es würde die Müllmenge im Land reduzieren und die globale Erwärmung im Einklang mit der Regierungspolitik bekämpfen. 23 Prozent schlugen vor, das Verbot schrittweise einzuführen, da für bestimmte Waren immer noch Plastiktüten benötigt werden. 10 Prozent lehnten das Verbot ab, es sei zu früh, sich darauf einzustellen. Und 9 Prozent sprachen sich dagegen aus, weil dies eine Belastung für die Kunden darstelle. 64 Prozent forderten, die Geschäfte sollten ihren Kunden andere Behältnisse als Ersatz für Einweg-Plastiktüten zur Verfügung stellen. Die Umfrage wurde unter 1.262 Personen ab 15 Jahren mit unterschiedlichem Bildungs- und Berufsniveau durchgeführt.

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Rüdiger 16.01.20 21:39
Herr Siam Fan
Bitte lesen Sie Mal nach wie Mikroplastik entsteht. Es gibt auch Filmbeiträge darüber wenn man nicht lesen mag. Umsatzeinbußen wird es aufgrund von nicht ausgeben von Plastiktüten wohl kaum geben. Das gab/gibt es nicht in Deutschland oder sonst wo auf der Welt (z.B. Neuseeland) wo Plastiktüten verboten sind. Oder haben Sie stichhaltige/handfeste Statistiken? Wäre dankbar wenn sie sie mir nennen könnten. Ihre in letzter Zeit vorgeschobenen PET Flaschen werden auch noch dran kommen, sowie Plastiktrinkhalme, sowie...
Siam Fan 15.01.20 06:59
@Erna Imhof, @alle
Abgesehen von Bekleidungsgeschäften, gab es schon lange keine Einkaufstüten mehr! Was es in TH bis eben gerade noch gab, sind die dünnen Hemdchentüten, die es in DACH auch noch gibt. Diese Hemdchentüten machen 0,x% vom Verpackungsmüll aus! 99,y% interessiert kein Mensch, weil das die Propaganda so will. Einweg-PET-Flaschen verrotten lange nicht so schnell und können NICHT für die Herstellung neuer PET-Flaschen recycelt werden! Ein Pfandsystem ändert überhaupt nichts daran. Das österreichisch-thailändische Gemeinschaftsunternehmen plant an der Küste der Provinz Rayong im Industriegebiet Map Ta Phut ein Werk zur Gewinnung von qualitativ hochwertigem PET (rPET) und Polyethylen (rHDPE). Alle klatschen Beifall und keiner kann die Auswirkungen einschätzen. Hauptsache man hat die Hemdchentüten eingespart. Aber wo kommt denn plötzlich das viele Mikroplastik im Meer her? Ich denke, der Handel wird diese freiwillige Maßnahme (keine Hemdchentüten mehr) nicht weiter durchführen, weil deutliche Umsatz-Einbußen feststellbar sein werden!
Erna Imhof 14.01.20 16:08
Plastktüten
Es gibt fast in allen Läden Ersatz für Plastiktüten, also wo ist das Prpblem @ Max. Sind Sie vielleicht etwas unflexibel und haben Mühe zu begreifen, dass Plastiktüten verschwinden sollen. Es hat einfach zuviel davon. In andern Ländern ist es schon länger so , dass man diese Dinger zahlen musste, ist auch nicht besser.
Ulrich Herzog 13.01.20 21:04
Plastiktüten
Beim Big C gab's für 19 Baht eine Mehrwegtasche, da passt ein ganzer Wocheneinkauf rein.
Norbert Kurt Leupi 13.01.20 18:19
Toll,aber Herr MAX
Leider gibt`s in TH noch keine Hilfsangebote oder ein Hilfswerk für " Hochsensible " , die wegen fehlendem Plastikbeutel die Einkäufe liegen lassen !