U-Haft für US-Journalisten Gershkovich bis Ende Januar verlängert

Die Berufungsanhörung von WSJ-Korrespondent Evan Gershkovich vor dem Moskauer Stadtgericht. Foto: epa/Yuri Kochetkov
Die Berufungsanhörung von WSJ-Korrespondent Evan Gershkovich vor dem Moskauer Stadtgericht. Foto: epa/Yuri Kochetkov

MOSKAU: Der Russlandkorrespondent des «Wall Street Journal», Evan Gershkovich, bleibt weiter inhaftiert. Ein Moskauer Bezirksgericht verlängerte am Dienstag die Untersuchungshaft des US-Journalisten um weitere zwei Monate bis zum 30. Januar, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete. Der Amerikaner wurde Ende März auf einer Reportagereise in Jekaterinburg wegen angeblicher Spionage festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, «auf Anweisung der amerikanischen Seite», Staatsgeheimnisse über die Aktivitäten eines russischen Rüstungsunternehmens gesammelt zu haben. Gershkovich und sein Arbeitgeber, das «Wall Street Journal», bestreiten, dass er dort Spionage betrieben habe. Die US-Regierung erklärte, Gershkovich werde zu Unrecht festgehalten.

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