Trügerische Statistik zu Verkehrstoten

Folgenschwerer Unfall in der Provinz Chonburi im Jahr 2017 mit 25 Toten. Foto: epa/Str
Folgenschwerer Unfall in der Provinz Chonburi im Jahr 2017 mit 25 Toten. Foto: epa/Str

BANGKOK: Seit Januar sind bei Verkehrsunfällen 6.831 Menschen am Unglücksort gestorben.

„Daily News berichtet, in einem Monat würden weit über 1.000 Kinder, Frauen und Männer auf den Straßen landesweit sterben. Doch diese Statistik trügt. In den aktuellen Zahlen sind nicht die Menschen enthalten, die nach Unfällen in Krankenhäusern als tot registriert werden oder in Hospitälern an ihren Verletzungen sterben. Laut „Thaivisa“ ist die tatsächliche Todesrate wesentlich höher anzusetzen. Danach kämen jedes Jahr zwischen 25.000 und 26.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Fakt ist: Thailand steht weltweit auf der Liste der Staaten mit den meisten Verkehrstoten ganz oben.

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Leserkommentare

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Siam Fan 17.06.18 12:43
Zahlen aus 2013!?
Ich habe die halbe Nacht damit verbracht, aber scheinbar stehen bei den Verkehrstoten immer noch die Zahlen von 2013 drin. Das wären dann weiterhin Zahlen, bevor die Reformregierung Verbesserungen eingeführt hat. Somit bleibe ich bei meinen Ausführungen vom 14.6.18.
Siam Fan 16.06.18 17:24
WHO-Bericht 2017
So wie es aussieht gibt es den Bericht jetzt. Ich kann ihn nur nicht laden!? Ich denke, jetzt werden einige kleinere Brötchen backen!
Siam Fan 16.06.18 08:50
"da Schilder nicht beachtet werden"
Die Beschilderung trägt bei Geschwindigkeitsbeschränkungen eher zur Verwirrung bei. Grundsätzlich muß nach jeder offiziellen Einmündung, Kreuzung, neu ausgeschildert werden. Die großen Plakate haben aber wohl "Dauerwirkung" und geben Mopeds und Motorrädern meist nur eine reduzierte Geschwindigkeit, wodurch die Gefahr für sie steigt, von hinten platt gefahren zu werden. Wenn unmittelbar vor Brücken eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht, gilt nach der Brückr scheinbar "freie Fahrt". Nur, wo das steht, habe ich bis heute nicht gefunden. Die Höchstgeschwidigkeit beii 4-spurigen (und mehr) Highways, liegt bei 90km/h. Trotzdem gibt es ständig Schilder mit "90". Für die Oberverwirrung sorgen dann Hinweisschilder auf Radarkontrolle bei 80 obwohl 90 zugelassen sind. Das kostet natürlich viel Geld, korrekt und vollständig auszuschildern. Und es muss auch ständig überwacht werden, auch auf Widersprüche und dann muss auch einer da sein, der das auf Weisung ändert und Vollzug "meldet". Was genau sollen denn Fahrschulen in der Praxis ausbilden, wenn es bei der Ausschilderung, solche Lücken, Widersprüche, Ungereimtheiten, .... gibt!?
Rudhart Boehmer 14.06.18 17:56
LIZENZ zur Beteiligung am Strassenverkehr
Solange man Menschen nicht beibringt, was Strassenverkehr bedeutet, wird dieses unglueckselige Sterben durch Unfaelle weitergehen. Keine Verkehrserziehung der Kinder in den Schulen und zur Fuehrerscheinpruefung erscheinen mit dem eigenen Fahrzeg und ohne jegliche Kenntnisse ist momentan normal.....wer wird das aendern ?
Benno Schönholzer 14.06.18 15:27
Und da weiterhin nichts wirklich geschieht, geht die Zahl weiter nach oben!! Die Polizei macht zwar Kontrollen, aber wenn du wirklich was ausgefressen hast, dann wendest du ganz einfach vorher!!