Trat erwartet Schwung im Grenzhandel

Ban Hat Lek Border Market. Foto: Tourism Authority Of Thailand
Ban Hat Lek Border Market. Foto: Tourism Authority Of Thailand

TRAT: Trotz eines leichten Rückgangs des Handelsvolumens im vorangegangenen Steuerjahr wird erwartet, dass der grenzüberschreitende Handel zwischen der thailändischen Provinz Trat und der kambodschanischen Provinz Koh Kong in diesem Jahr wieder an Fahrt gewinnt.

Nach Angaben von Natthawut Saradan, dem stellvertretenden Leiter des Klongyai-Zollhauses am Hat Lek-Grenzkanal gegenüber Koh Kong, belief sich das Handelsvolumen im vergangenen Fiskaljahr auf 31,8 Milliarden Baht, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellte. Die Ursache sieht Saradan in neuen kambodschanischen Vorschriften, die ausländische Unternehmen zwingen, die Einfuhrsteuer in Phnom Penh zu entrichten, anstatt in Koh Kong.

Für das laufende Steuerjahr wird jedoch ein Anstieg erwartet, besonders nachdem der Handel über den Kanal von Oktober bis Dezember letzten Jahres bereits 6,8 Milliarden Baht erreichte. Dieses Volumen soll laut Saradan im Durchschnitt mindestens 2,9 Milliarden Baht pro Monat für den Rest des Steuerjahres beibehalten werden. Er betonte die Notwendigkeit einer verbesserten Straßenverbindung zwischen dem Einwanderungsbüro in Hat Lek und dem kambodschanischen Einwanderungskontrollpunkt, die nicht nur den Handel, sondern auch den Tourismus fördern würde.

Thitidet Thongpat, stellvertretender Vorsitzender der Sonderwirtschaftszone Koh Kong, betonte die bedeutende Rolle des Industriegebiets bei der Steigerung des Handelsvolumens. Waren, die im Industriepark von thailändischen Investoren produziert werden, tragen zur Belebung des Handels zwischen den beiden Ländern bei, trotz des Handelsdefizits auf kambodschanischer Seite.

Suneewan Nobthai, Leiterin des Finanzamtes von Trat, erklärte den Rückgang des Handelsvolumens im vergangenen Geschäftsjahr mit der sich verlangsamenden Wirtschaft Kambodschas, die wiederum auf die weltweite Konjunkturflaute zurückzuführen sei. Dies habe die Binnennachfrage nach Gütern in Kambodscha beeinträchtigt und die Kaufkraft der Bevölkerung verringert.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.