Touristen vor Quallen gewarnt

Foto: The Nation
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KRABI: Die Leitung des Meeresnationalparks Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi hat Touristen vor Quallen gewarnt, die in den letzten Tagen mehrfach Urlauber gestochen haben.

Am letzten Freitag musste das Personal des Nationalparks einem 14-jährigen Mädchen erste Hilfe leisten, nachdem es beim Spielen am Strand von Noppharat Thara von einer Qualle auf beiden Seiten des Knies gestochen wurde. Die Mitarbeiter gossen Essig auf die Haut, wo die Qualle gestochen hatte, und warnten das Mädchen, nicht an den Wunden zu kratzen.

Laut dem Leiter des Nationalparks, Woraphot Lomlim, bringt der Wellengang jedes Jahr während des Monsuns Quallen an den Strand. Unter den verschiedenen Quallenarten sind giftige, wie z.B. Kastenquallen und Feuerquallen, die sowohl am Strand von Noppharat Thara als auch am Strand von Ao Nang häufig vorkommen. „In der Vergangenheit wurden täglich bis zu 14 Touristen von Quallen gestochen, und die meisten waren Kinder“, berichtet Woraphot. An Stränden stehe ein Team mit Erste-Hilfe-Ausrüstung bereit, sich um die Touristen zu kümmern.

Verletzte Personen sollten stillhalten, um die Ausbreitung des Quallengiftes zu verhindern. Für mindestens 30 Sekunden sollte die gestochene Stelle mit Essig behandelt werden (auf keinen Fall mit Wasser!), und die verletzte Person umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. „Das Wichtigste ist, dass Touristen die ganze Zeit bei der verletzten Person bleiben, da diese das Bewusstsein verlieren könnte. Wenn die verletzte Person bewusstlos ist, muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt werden, bis der Krankenwagen eintrifft oder sich die Symptome zu bessern beginnen“, fügte der Beamte an.

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Heike Börsting 29.06.20 14:52
Also eine Herz-Lungen Wiederbelebung bitte nur wenn der Patient nicht mehr atmet und nicht wenn er nur Ohnmächtig ist. Hoffen wir mal das das Quallenopfer auf Touristen mit Erste Hilfe Kenntnis trifft und nicht auf diesen Beamten.