Tourist aus Sri Lanka stirbt beim Fallschirmgleiten

Archivbild: salman2 / Fotolia.com
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PATTAYA: Ein Tourist aus Sri Lanka ist beim Fallschirmgleiten (Parasailing) tödlich verunglückt. Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich der Unfall bereits in den Nachmittagsstunden des 4. Juni.

Der Urlauber hatte mit dem Fallschirm kaum abgehoben, als dieser von heftigen Winden erfasst und zu Boden gedrückt wurde. Der 37 Jahre alte Tourist prallte auf das Motorboot. Er erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Das Boot wurde von einem 48-jährigen Marineoffizier gelenkt.

Die Stadtverwaltung hat den tödlichen Unfall nach einem Bericht von Pattaya One zum Anlass genommen, mit der Marine, der Touristenpolizei und dem Militär eine neue Einheit zu gründen. Sie soll künftig die Anbieter von Wassersportaktivitäten beaufsichtigen und die Geräte auf deren Sicherheit kontrollieren.

Im Rathaus heißt es, in letzter Zeit habe es zu viele Unglücke mit Toten und Verletzten gegeben. Das beschädige das Image des Touristenzentrums. Die Stadt führt die hohe Zahl der Unfälle auf unerfahrene Mitarbeiter und mangelhafte Ausrüstungsgegenstände zurück. 

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Jürgen Franke 08.06.16 18:40
Für drei Minuten
Parasiling werden 1.200 Bath verlangt. Auf die will man nicht gerne verzichten, auch wenn das Wetter mal nicht eben so toll ist. Doch kein Mensch wird dazu gezwungen. Jeder Mensch sollte so viel Verstand haben, um die Gefährlichkeit zu erkennen.
Jürgen Franke 07.06.16 18:28
Ich beobachte das Parasailing
täglich und sehe wie glücklich die Touristen das genießen, einmal über der Erde schweben zu können. Dass die Stadtverwaltung nun auf Grund dieses Unfall, die Bootsführer überprüfen will, ist zwar lobenswert, nur gegen unerwartete Windböen hilft das auch nicht viel. Auch hier wieder müssen sich alle Urlauben klar werden, dass auch diese Sportart ihre Gefahrenmomente hat.